Mo., 26.06.2017

Britischer Botschafter bei der IHK-Begegnungswoche »Ostwestfalen meets Great Britain« Brok hält die Europa-Fahne hoch

Sie eröffneten gestern die IHK-Begegnungswoche »Ostwestfalen meets Great Britain« (von links). der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Harald Grefe, Schüco-Chef Andreas Engelhardt, Dr. Ulrich Hoppe, Chef der Außenhandelskammer in London, Sir Sebastian Wood, Botschafter des Vereinigten Königreichs in Berlin, IHK-Präsident Wolf Meier-Scheuven und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff.

Sie eröffneten gestern die IHK-Begegnungswoche »Ostwestfalen meets Great Britain« (von links). der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Harald Grefe, Schüco-Chef Andreas Engelhardt, Dr. Ulrich Hoppe, Chef der Außenhandelskammer in London, Sir Sebastian Wood, Botschafter des Vereinigten Königreichs in Berlin, IHK-Präsident Wolf Meier-Scheuven und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff. Foto: Bernhard Pierel

Bielefeld (WB/in). Einen Vorgeschmack auf die Brexit-Verhandlungen haben die Besucher der Auftaktveranstaltung zur IHK-Begegnungswoche »Ostwestfalen meets Great Britain« erhalten. Vor etwa 100 Unternehmern in Bielefeld erklärte der Vertreter Großbritanniens in Berlin, Sir Sebastian Wood, die Haltung seiner Premierministerin Theresa May, dass der Brexit – also der Austritt aus der EU – von der Mehrheit der Bevölkerung gewollt sei und vollständig durchgeführt werde.

May hat auch verlauten lassen, dass kein Abkommen mit der Europäischen Union besser sei als ein schlechtes Abkommen. Am Ende seines Vortrags wurde der Botschafter dann doch etwas versöhnlicher: »Wir verlassen wir die EU, aber nicht Europa.«

Ein eigenes Zeichen für Europa setzte der CDU-Abgeordnete und Vertreter des Europaparlaments bei den Brexit-Verhandlungen, Elmar Brok. Als er sah, dass das Podium nur mit der Fahne Großbritanniens und Deutschlands geschmückt war, verließ er noch einmal den Raum und kam mit einer blau-gelben Europa-Fahne zurück. Diese pflanzte er demonstrativ neben dem Podium in einem Blumengebinde auf. »Die Regierung in London wollte nationale Interessen in der EU nutzen und gegen Brüssel ausspielen«, erklärte Brok. Dies sei nicht aufgegangen.

Der Brexit und die Folgen für die Wirtschaftsbeziehungen mit Großbritannien sind bis Mittwoch noch Thema zahlreicher weiterer IHK-Veranstaltungen in Bielefeld, Paderborn, Herford und Verl.

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