Mo., 17.07.2017

Synchronsprecher Oliver Rohrbeck reißt 720 Fans in der Stadthalle mit »Die Drei ???« in Bielefeld

Oliver Rohrbeck alias Justus Jonas stellte in Bielefeld den neuesten und noch unveröffentlichten Fall der »Drei ???« vor.

Oliver Rohrbeck alias Justus Jonas stellte in Bielefeld den neuesten und noch unveröffentlichten Fall der »Drei ???« vor. Foto: Kerstin Panhorst

Bielefeld (WB/pan). Es muss schon ein wenig befremdlich wirken auf Nicht-Eingeweihte und Hörspielverächter, was da in der Stadthalle seinen Lauf nimmt. 720 Besucher sitzen im abgedunkelten kleinen Saal, auf der Bühne steht ein Pult mit einem Laptop und in einer Ecke sitzt Synchronsprecher Oliver Rohrbeck gemütlich mit einem Bier in der Hand und wartet.

Bis auf ein gelegentliches Husten, kollektive Lacher oder kurze akustische Reaktionen ist es still im Raum während alle gemeinsam dem neuesten Fall der Hörspielreihe »Die drei ???« lauschen. Der Schauspieler, Regisseur und Sprecher des Justus Jonas hatte zum »public listening« der neuen Folge, »Signale aus dem Jenseits«, die erst am 28. Juli erscheint, als Vorpremiere geladen.

In dieser tritt die geheimnisvolle Astrala in das Leben der Detektive, eine Fernsehmoderatorin, die scheinbar mit verstorbenen Menschen kommunizieren kann.

»Ich hab die Folge völlig vergessen«, gibt Oliver Rohrbeck gleich zu Beginn zu und erklärt den versammelten Fans, wie viel Zeit normalerweise zwischen seiner Arbeit im Tonstudio und der Veröffentlichung liegt. »Das haben wir vor sechs Monaten aufgenommen«, erzählt der Synchronsprecher und deckt gleich noch ein paar andere Details über die Arbeit hinter den Kulissen auf.

»Dürfen wir Ihnen unsere Karte zeigen?«

»Wir müssen uns das Script immer gut durchlesen, außer Jens natürlich, der muss nur Schiss haben«, verrät er über seinen Kollegen Jens Wawrczeck, der den oft ängstlichen Peter Shaw spricht.

Doch gerade diese wiederkehrenden Momente sind es, die die echten Fans lieben, wie sich beim Hören der neuen Folge schnell zeigt. Wenn der zum Markenzeichen gewordene Spruch »Dürfen wir Ihnen unsere Karte zeigen?« fällt, gibt es Spontanapplaus, wenn der pummelige Justus als »Dickwanst« beschimpft wird, ein mitfühlendes »Oh« des Publikums.

Doch nicht nur die Folge 188, in der erst zum zweiten Mal der neue Fragezeichen-Sprecher Axel Milberg zu hören ist, und in der es um einen für Bob Andrews sehr persönlichen Fall und die Betrugsmaschinerie von Esoterik-Homeshopping-Kanälen geht, stand auf dem Programm.

»Das Geheimnis von Bloodroot House«

Die interaktive Teilnahme an Teil 27 des beliebten Mitmach-Hörspiels »Das Geheimnis von Bloodroot House«, an dem gleich mehrere Zuschauer als Sprecher mitwirken durften sowie das Geheimrezept einer jeden Fragezeichen-Folge gab es von Oliver Rohrbeck noch als Bonus: »Es muss immer ein spannender Fall sein, es muss ein Rätsel dabei sein damit Justus auf seiner Lippe herum kauen kann, es braucht Spannung und Humor und den Punkt, an dem ihr einschlafen könnt«.

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