Fr., 27.10.2017

Der Verdächtige aus Bielefeld soll Erpressungsversuch in E-Mails angekündigt haben Mutmaßlicher Bombenbastler streitet Vorwürfe ab

Festnahme des Verdächtigen in Bielefeld. Das LKA untersucht Chemikalien.

Festnahme des Verdächtigen in Bielefeld. Das LKA untersucht Chemikalien. Foto: Hans-Werner Büscher

Bielefeld  (WB/uko). Viel Ermittlungsarbeit wartet nun auf Polizei und Staatsanwaltschaft, um das Verfahren gegen den mutmaßlichen Bombenbastler Paul W. mit Beweisen zu füttern. Der soll versucht haben, mit selbst gebasteltem TNT eine Industriellenfamilie im Raum Gütersloh zu erpressen.

Staatsanwältin Stefanie Lange erklärte am Donnerstag, man werde »die objektiven Beweise mit den Angaben des Tippgebers« auf den 40-jährigen Bielefelder abgleichen.

Der aus Russland stammende Luftfahrttechniker soll nach den Hinweisen des Zeugen den Erpressungsversuch in mehreren E-Mails angekündigt haben. Der Bielefelder, der in Untersuchungshaft sitzt, bestreitet die Vorwürfe, erklärte sein Rechtsanwalt Alexander Strato.

Der Mann war zuletzt in Bielefeld im Immobiliengeschäft tätig. Er wohnte getrennt von seiner Familie. Neben deren und seiner Wohnung waren am Montag auch Immobilien in Horn-Bad Meinberg von der Polizei durchsucht worden.

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