Sa., 11.11.2017

650 Gäste bei 20. Auflage in der Stadthalle Bielefeld - mit Video OWL tanzt und feiert beim Ball der Wirtschaft

650 Gäste tanzen in der Stadthalle Bielefeld.

650 Gäste tanzen in der Stadthalle Bielefeld. Foto: Oliver Schwabe

Bielefeld (WB). »OWL bewegt – auch beim Feiern«, sagt der Verler Unternehmer Hans Beckhoff. Dr. Reinhard Zinkann, Miele-Miteigentümer und Präsident des gastgebenden IHC, kündigte schon vor dem 20. »Ball der Wirtschaft« an: »Wir halten heute, was das Rheinland verspricht.«

Und er behielt Recht, schon allein in tänzerischer Hinsicht. Zwar kamen zur Jubiläumsveranstaltung mit 650 Ballgästen etwas weniger als in den vergangenen Jahren. Doch auf dem Parkett  drehten sie sich anmutiger, leidenschaftlicher und ausdauernder denn je.
Inspiriert wurden sie schon durch das Ballmotto, den Justin-Timberlake-Hit »Can’t stop the feeling – dance, dance, dance«. Weiter  ermutigten Tanzpaare, die Stunden zuvor beim Wettbewerb »OWL tanzt« noch um Punkte gekämpft hatten, mit ihrem Gastauftritt in der Bielefelder Stadthalle auch die Ballgäste, selbst die eine oder andere Pirouette oder Promenade zusätzlich zu tanzen. In Schwung gebracht wurden sie von der Kapelle »The Capital Dance Orchestra« und der Band »The Clou Experience«. Standard dominierte. Freestyle begann spät, dauerte aber bis in den  Morgen.
Die Zeiten, da der Bielefelder »Ball der Wirtschaft« eine Ü-50-Veranstaltung gewesen ist, sind lange vorbei. Zwar gibt es Stammgäste wie Werner Stickling (Nobilia) und Horst Wortmann (Tamaris), die kaum ein Jahr auslassen. Doch treffen sie heute auch auf  junge Manager wie Sebastian Borek (Founders Foundation) und Michael Latz (Loom). Erinnerungen an alte Zeiten, als der Ball sogar mal in Bad Salzuflen und Gütersloh stattgefunden hat, weckte Moderatorin Brigitte Büscher zum 20. Jubiläum in Kurzinterviews mit Zinkann und IHC-Ehrenpräsident Herbert Sommer.
Der Vergleich zum Rheinland drängte sich auch durch das Datum 11.11. auf. Bertelsmann-Aufsichtsratschef Christoph Mohn, der erstmals mit seiner 16-jährigen Tochter erschien, hatte sogar Stunden zuvor in Düsseldorf die Eröffnung der Karnevalssaison miterlebt.  Günter Scheipermeier, Beiratsvorsitzender bei Nobilia, hält dagegen trotz Eigenheims in Köln weit mehr von der westfälischen Art des Feierns:  »Wir verlassen das Rheinland, wenn  Karneval gefeiert wird.«
Obwohl traditionsgemäß wohl der Herr zum Tanz auffordert, war Rudolf Delius (Bielefeld) nicht der einzige, der zugab, dass Ehefrau Cornelia diejenige ist, die das Paar animiert. Was das Ballkleid betrifft, so ist das »kleine Schwarze« eher aus der Mode. Glanz und Farbe sind stattdessen in. Da greift Frau auch mal  tiefer in die Kasse. Unternehmergattin (Hymmen) und Künstlerin Anke Pankoke ist stolz darauf, ihr schönes Ballkleid mit dem Verkauf von zwei ihrer Bilder finanziert zu haben. Eingeladen hatte der IHC Ostwestfalen (Industrie- und Handelsclub).

 

 

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