Mi., 15.11.2017

Verwaltungsgericht soll Zulässigkeit des Bürgerbegehrens gegen einen Hochbahnsteig beurteilen Bürgerinitiative verklagt Stadt Bielefeld

Die Brackweder Hauptstraße: Genau an dieser Stelle soll der neue Stadtbahn-Hochbahnsteig gebaut werden.

Die Brackweder Hauptstraße: Genau an dieser Stelle soll der neue Stadtbahn-Hochbahnsteig gebaut werden. Foto: Markus Poch

Von Markus Poch

Bielefeld (WB). Trotz negativer Beurteilungen sowohl des Bürgerausschusses als auch des Rates lässt sich die Brackweder »Bürgerinitiative zum Erhalt der Hauptstraße« von ihrem Bestreben, einen zentralen Stadtbahn-Hochbahnsteig zu verhindern, nicht abbringen: Sie hat die Stadt Bielefeld verklagt. Man trifft sich vor dem Verwaltungsgericht Minden.

Ausschuss und Rat hatten das von der Bürgerinitiative angestrebte Bürgerbegehren Ende September aus verschiedenen Gründen für unzulässig erachtet . Ein entsprechender formeller Bescheid der Stadt Bielefeld ist der Initiative inzwischen zugestellt worden. Dagegen setzen sich die um die Zukunft ihrer Einkaufsmeile besorgten Brackweder nun zur Wehr. Sie befürchten , dass der zentral geplante Hochbahnsteig die Attraktivität der schon heute engen Hauptstraße stark beeinträchtigen könnte.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 15. November 2017, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

Kommentare

@Alex

Meine Antwort hat sich auf Konrad bezogen.

Unfassbar dreist

Das Gebahren dieser "besorgten Bürger" ist einfach nur unerträglich.

Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, endlich strafrechtliche Ermittlungen wegen den Betrügereien mit den Fake-Unterschriften gegen die sogenannte "Bürgerinitiative" einzuleiten.

@ Peter

Das hat nichts mit "den Rollstuhlfahrern" zu tun. Was Ihnen nicht bewusst zu sein scheint:
Die Brackweder Hauptstr. ist vollkommen marode: die Kanäle sind in Teilen fast ein Jahrhundert alt,
die Gehwege liegen in Teilen hohl, der Oberbau im Gleisbereich ist den heutigen Stadtbahnen schon
lange nicht mehr gewachsen; auch die Gleise haben in weiten Teilen ein Alter von ca. 35 bis 40 Jahren.
Also: egal was man dort macht, es wird in jedem (!) Fall mit Millionenaufwand und einer mehrjährigen Bauphase einhergehen.

Im Übrigen ist es nicht Aufgabe der Stadt, fragwürdigen Einzelhändlern die Umsatzbasis um den Preis einer verkommenden Infrastruktur zu sichern. Die Brackweder Einzelhändler sind allein sich selbst die Nächsten; sie haben noch nie etwas für Brackwede getan, was sich nicht unmittelbar in ihrer Kasse niederschlug. Sie hatten in der Vergangenheit alle Möglichkeiten, sich z. B. für die Linie 5 einzusetzen, was sie nicht nur nicht getan, sondern damals ebenfalls bekämpft haben. Ich begrüße in diesem Sinne ausdrücklich jede Pleite und sehe sie weniger als Verlust denn als Gewinn.

Nicht um jeden Preis

Gleichstellung ja aber nicht um jeden Preis. Dann wird es Umsatzeinbrüche bei den Geschäften geben und Personal werden abgebaut. Der Umbau wird millionen an Euro verschlingen und das Bürgerbegehren spielt dann auch keine Rolle mehr, alles nur für die Rollstuhlfahrer!

Gleichstellung

Ich finde es wird lngsam Zeit dass auch menschen mit Behinderung besonders Rollstuhlfahrer in Brackwede die Stdtbahn nurzen und an den Bahnsteigen ein und aussteigen können.

5 Kommentare

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