Di., 05.04.2016

OLG verhandelt über die Abberufung des langjährigen Geschäftsführers Josef Tillmann Tönnies-Gesellschafterstreit erneut vor Oberlandesgericht

Das Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück.

Das Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück. Foto: dpa

Hamm/Rheda-Wiedenbrück (dpa). Mit dem Gesellschafterstreit beim Fleischkonzern Tönnies beschäftigt sich erneut das Oberlandesgericht in Hamm.

Nach Auskunft eines Sprechers verhandelt das Gericht am 4. Juli über die Abberufung des langjährigen Geschäftsführers Josef Tillmann, die Mitgesellschafter Robert Tönnies bislang vergeblich gefordert hat. Tillmann gilt als rechte Hand von Konzernchef Clemens Tönnies, der 50 Prozent der Anteile hält.

Sein Neffe Robert Tönnies, der die andere Hälfte besitzt, sieht sein Vertrauensverhältnis zu Tillmann beschädigt. Er wirft dem Manager im Zusammenhang mit dem letzten Willen seines verstorbenen Vaters - des Firmengründers Bernd Tönnies - Falschaussagen vor Gericht vor. Das Landgericht Bielefeld hatte zwei Klagen zur Abberufung von Tillmann abgewiesen. Tillmann hatte den Vorwurf der Falschaussage vor Gericht zurückgewiesen.

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