Sa., 25.06.2016

Robert Tönnies verklagt eigenen Konzern auf Auszahlung für seinen kranken Bruder Tönnies: Millionen-Gezerre vor Gericht

Robert Tönnies kämpft vor Gericht gegen den ihm zur Hälfte gehörenden Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzern. Er fordert Millionen, um seinen Bruder auszahlen zu können.

Robert Tönnies kämpft vor Gericht gegen den ihm zur Hälfte gehörenden Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzern. Er fordert Millionen, um seinen Bruder auszahlen zu können. Foto: Oliver Schwabe

Von Oliver Horst

Bielefeld/Rheda-Wiedenbrück (WB). Nach dem erneuten Scheitern der Einigungsgespräche tobt der Machtkampf beim Fleischkonzern Tönnies wieder vor Gericht. Am Freitag gab es ein juristisches Gezerre um bis zu 100 Millionen Euro. Am Ende war alles wie immer: Kläger Robert Tönnies (38) und sein Onkel Clemens Tönnies (60) als Widersacher sollen sich zu einigen versuchen, appellierte der Richter.

Clemens Tönnies. Foto: dpa

Im konkreten Fall fordert Robert Tönnies vom Rheda-Wiedenbrücker Konzern, der ihm – genau wie seinem Onkel – zur Hälfte gehört, die Auszahlung von bis zu 100 Millionen Euro. Mit dem Geld will er den 2012 vollzogenen Kauf des 25-Prozent-Firmenanteils von seinem Bruder Clemens Tönnies junior finanzieren. Bis heute ist noch kein Euro an den wegen einer schweren Nierenerkrankung gesundheitlich angeschlagenen Bruder geflossen, der seit fünf Jahren mit der Spenderniere seiner Mutter lebt.

Lesen Sie mehr am Samstag, 25. Juni, im WESTFALEN-BLATT.

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