Mo., 25.07.2016

Entscheidungen des Landgerichts Bielefeld aus der ersten Instanz bestätigt OLG Hamm weist Klage von Robert Tönnies ab: Geschäftsführer bleibt

Robert Tönnies hatte die Abberufung von Josef Tillmann (Foto) gefordert, der als rechte Hand von Firmenchef Clemens Tönnies gilt.

Robert Tönnies hatte die Abberufung von Josef Tillmann (Foto) gefordert, der als rechte Hand von Firmenchef Clemens Tönnies gilt. Foto: Oliver Schwabe (Archiv)

Hamm/Rheda-Wiedenbrück (dpa). Im Machtkampf bei Deutschlands größtem Fleischkonzern ist Robert Tönnies mit dem Versuch gescheitert, einen Top-Manager im Unternehmen abzuberufen. Das Oberlandesgericht in Hamm wies am Montag eine entsprechende Klage des Mitgesellschafters ab und bestätigte damit eine Entscheidungen des Landgerichts Bielefeld aus der ersten Instanz.

 Robert Tönnies hatte die Abberufung von Josef Tillmann gefordert, der als rechte Hand von Firmenchef Clemens Tönnies gilt. Das Gericht konnte keine Pflichtverletzungen Tillmanns als Geschäftsführer erkennen (Az.: 8 U 161/15 und 8 U 160/15).

Neffe Robert und sein Onkel Clemens halten jeweils 50 Prozent am Fleischkonzern mit einem Umsatz von zuletzt 5,6 Milliarden Euro und streiten sich seit Jahren vor Gericht um die Vormachtstellung im Unternehmen. Die Auseinandersetzung um Josef Tillmann hat dabei nicht die Bedeutung wie ein Verfahren um geschenkte Firmenanteile, das noch am Landgericht Bielefeld anhängig ist.

Sollte sich hier Robert Tönnies durchsetzen, würde er Anteile zurückerhalten und damit die Mehrheit bei Tönnies übernehmen.

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