Mo., 24.10.2016

Robert (38) wirft seinem Onkel Clemens (60) groben Undank und den Aufbau eines privaten Geschäfts neben der Tönnies-Gruppe vor Tönnies vor Gericht: Familien streiten weiter unversöhnlich

Robert Tönnies und Clemens Tönnies (linke Seite) sitzen sich mit ihren Anwälten im Bielefelder Landgericht gegenüber.

Robert Tönnies und Clemens Tönnies (linke Seite) sitzen sich mit ihren Anwälten im Bielefelder Landgericht gegenüber. Foto: Oliver Schwabe

Bielefeld/Rheda-Wiedenbrück  (dpa). Im Familienstreit um die Macht im Fleischkonzern Tönnies haben sich die Gesellschafter am Montag vor dem Landgericht Bielefeld weiter unversöhnlich gezeigt.

Firmenchef Clemens Tönnies hält wie sein Neffe Robert je die Hälfte an Deutschlands größtem Fleischkonzern mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh). Robert, Sohn des verstorbenen Firmengründers Bernd Tönnies, fordert vor Gericht einen geschenkten Fünf-Prozent-Anteil an dem Unternehmen zurück, das 2015 mit weltweit rund 10.000 Mitarbeitern rund 5,6 Milliarden Euro umgesetzt hat.

Für Robert Tönnies geht es um die Mehrheit am Konzern

Robert (38) wirft seinem Onkel (60) groben Undank und den Aufbau eines privaten Geschäfts neben der Tönnies-Gruppe vor. Würde sich Robert durchsetzen, würde er die Mehrheit an dem Unternehmen halten. Das wäre für Clemens Tönnies, auch Aufsichtsratschef des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, ein erheblicher Machtverlust.

Lesen Sie mehr im WESTFALEN-BLATT am Dienstag, 25. Oktober.

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