Fr., 04.11.2016

Marathonverhandlung im Prozess um 100 Millionen Euro Anwalt schützt Clemens Tönnies

Familientreffen im Landgericht: Kläger Robert Tönnies (rechts) begrüßt seinen Bruder Clemens junior (links).

Familientreffen im Landgericht: Kläger Robert Tönnies (rechts) begrüßt seinen Bruder Clemens junior (links). Foto: Oliver Schwabe

Von Oliver Horst

Rheda-Wiedenbrück/Bielefeld (WB). Die verweigerte Auszahlung von 50.000 Euro hat den  Machtkampf beim Milliardenkonzern Tönnies erst so richtig losgetreten. Das wurde am Freitag bei einem turbulenten Prozessmarathon im Landgericht Bielefeld deutlich. Der Anwalt von Konzernchef Clemens Tönnies sah sich sogar gezwungen, seinen Mandanten durch eine Unterbrechung zu schützen.

Pikante Zahlen und Vorgänge kamen während der siebeneinhalbstündigen Verhandlung unter Vorsitz von Richter Wolfgang Drees auf den Tisch. Robert Tönnies (38), der wie sein Onkel Clemens die Hälfte am Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzern besitzt, klagt auf Auszahlung von bis zu 100 Millionen Euro.

Er will damit den 2011 erfolgten Kauf des 25-Prozent-Anteils von seinem nierenkranken Bruder Clemens junior (40) finanzieren. Der Konzern verweigert die Auszahlung. Es gebe dafür keinen gültigen Gesellschafterbeschluss – und damit fehle die Rechtsgrundlage.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4413393?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2516093%2F2198389%2F4584346%2F