Mi., 19.04.2017

Nach Messerstecherei in Gütersloh-Spexard: Tatverdächtiger gibt es, bedroht worden zu sein 17-Jähriger spricht von Notwehr

Am Kleeweg in Spexard war es zu der Tat gekommen.

Am Kleeweg in Spexard war es zu der Tat gekommen. Foto: Alexander Gionis

Gütersloh (WB/cabo). Der Jugendliche (17), der in der Nacht zu Karsamstag in Spexard zwei junge Männer (19 und 21) durch Messerstiche schwer verletzt haben soll, beruft sich bei der Tat auf Notwehr. Das sagte Staatsanwältin Stefanie Lange auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage.

Dem 17-Jährigen aus der Determeyer-Siedlung war am Sonntag im Landgericht Bielefeld der Haftbefehl verkündet worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Jugendlichen wegen des Verdachts der versuchten Tötung. Inzwischen wurde nach Auskunft von Stefanie Lange ein Messer gefunden, »bei dem es sich nach bisherigen Erkenntnissen um die Tatwaffe handeln dürfte«, so die Staatsanwältin.

Am Kleeweg war es demnach am frühen Samstagmorgen gegen 2.45 Uhr zu einem Streit zwischen dem Tatverdächtigen und den Männern gekommen, die seine Freunde offenbar bedrohten.

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