Do., 20.04.2017

Offenbar 1000 Beschäftigte betroffen Homann schließt wohl Werk in Dissen

Das Homann-Werk in Dissen.

Das Homann-Werk in Dissen. Foto: Achim Köpp

Dissen/Halle (WB/ef). Offenbar schlechte Nachricht für die 1000 Beschäftigten beim Salate- und Dressinghersteller Homann in Dissen (Niedersachsen) unweit von Halle: Nach einem Beschluss der Geschäftsleitung um Feinkost-Patriarch Theo Müller (77) werden laut »Bild«-Zeitung vier Werke geschlossen.

Neben Dissen seien die Werke in Lintorf, Bottrop und Floh-Seligenthal (Thüringen) betroffen. Ein neues Werk für eine dreistellige Millionensumme – die Rede ist von 500 Millionen Euro – könnte bei Dresden entstehen. Dort betreibt die Homann-Mutter Müller-Milch bereits die Sachsenmolkerei, Europas modernstes Lebensmittelwerk. Ein endgültiger Beschluss über den Standort sei aber noch nicht gefallen, hieß es.

Müller will laut »Bild« die Feinkost-Sparte zukunftsfähig aufstellen und dazu die Produktion von Salaten, Dressings, Soßen und anderen Feinkost-Produkten an ei­nem neuen Standort bündeln. Über den Plan seien am Donnerstagabend Aufsichtsrat und Arbeitnehmervertreter informiert worden.

Bis 2020 soll die Produktion wie gehabt weiterlaufen. Derzeit liefen die Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitervertretung. Die Mitarbeiter sollen das Angebot zu einem Wechsel an den neuen Standort erhalten.

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