Fr., 23.09.2016

David Tepaße (40) ist neuer stellvertretender Leiter des Gymnasiums Informatiker mit Leib und Seele

David Tepaße, hier am Dichterbrunnen neben der Schule, ist zweiter Chef des Gymnasiums.

David Tepaße, hier am Dichterbrunnen neben der Schule, ist zweiter Chef des Gymnasiums. Foto: Stefanie Winkelkötter

Von Stefanie Winkelkötter

Harsewinkel (WB). Er ist Informatiker durch und durch und er möchte das Fach Informatik weiter nach vorne bringen. David Tepaße ist seit Ende der Sommerferien neuer stellvertretender Schulleiter am Harsewinkeler Gymnasium.

Der 40-Jährige, der zudem noch die Fächer Sozialwissenschaften und Mathematik unterrichtet, stammt gebürtig aus Bocholt an der niederländischen Grenze. Er wohnt mit seiner Familie in Bielefeld-Senne. Seine Frau ist Lehrerin für Mathematik und Sport, die beiden haben zwei Töchter. Die größere Tochter ist gerade eingeschult worden, die kleinere besucht den Kindergarten.

Zwölf Jahre in Paderborn

Tepaße hat in Münster studiert und dort auch seine Referendariatszeit verbracht, anschließend war er drei Jahre lang am Oberstufenkolleg in Bielefeld. »Das war zu der Zeit noch sehr reformpädagogisch und hatte den Vorteil, dass ich ganz viel ausprobieren konnte.« Danach übernahm der Pädagoge die Fachleitung Informatik am Peli­zaeus-Gymnasium in Paderborn, der Schule, die jüngst von sich reden machte, weil es dort gebrannt hat.

Zwölf Jahre arbeitete er in Paderborn, aber weil es wenig Referendare für Informatik gab und er somit kaum angehende Lehrer ausbilden konnte, wurde die Situation zunehmend unbefriedigend. Er beschloss, sich zu verändern. »Ich kannte Lambert Austermann, den Leiter des Harsewinkeler Gymnasiums, und habe hier mal angefragt. Als ich hörte, dass mein Vorgänger in den Ruhestand gehen würde, habe ich mich beworben und bin zum 1. August hier gelandet.«

Kooperation mit Claas im Blick

Er habe einen sehr guten Start gehabt und sei »super zufrieden« mit seinem neuen Job. »Ich darf in alles reinschnuppern. Ich bin ständiger Vertreter des Schulleiters, was bedeutet, dass ich wirklich in jeder Hinsicht Bescheid wissen muss.«

Nicht so zufrieden ist er jedoch mit der Rolle, die das Fach Informatik an seiner neuen Schule spielt. »Ich möchte die Informatik hier wieder aufbauen«, lautet sein Ziel. »Gerade in der Oberstufe läuft in dieser Hinsicht gar nichts.« Er sei mit Leib und Seele Informatiker, sagt der 40-Jährige. Für die Zukunft will er sich um eine Informatik-Kooperation mit Claas bemühen. Erste Veränderungen am Gymnasium hat er schon auf den Weg gebracht, und zwar mit Blick auf das Computersystem und die Art und Weise, wie die Stundenpläne erstellt werden. Und auch die Noteneingabe in den Computern für die Zeugnisse will er sich vornehmen.

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