Do., 01.12.2016

Architekt Christoph Keinemann soll die Neugestaltung übernehmen Freibad: Entwurf aus Hamm siegt

Ein Ausschnitt aus dem Entwurf von Christoph Keinemann.

Ein Ausschnitt aus dem Entwurf von Christoph Keinemann. Foto: Büro Keinemann

Harsewinkel (WB/cabo). Nach kurzer Diskussion hat sich der Betriebsausschuss am Mittwochabend dazu entschieden, das Harsewinkeler Freibad nach Vorschlägen des Architekten Christoph Keinemann (Hamm) zu sanieren.

Seit Ende September waren in den Ratsfraktionen der Stadt zwei Konzepte besprochen worden: Neben dem Entwurf Keinemanns hatte auch das Ingenieurbüro Möller & Meyer aus Gotha Ausarbeitungen vorgelegt.

In beiden Fällen kostet es rund drei Millionen Euro, das 1960 eröffnete Freibad auf technisch modernen Stand zu bringen. Attraktionen hauptsächlich für Kinder wie Wasserspiele, -speier oder -rutschen schlagen in den zwei Konzepten zusätzlich mit etwa 250.000 Euro zu Buche.

Freibad stammt aus den 1960er Jahren

Keinemanns Entwurf fand auch deshalb bei den 15 Mitgliedern des Betriebsausschusses unter Vorsitz von Norbert Kuznik (CDU) größeren Zuspruch, weil die Liegewiese teilweise mit Holzflächen ausgestaltet werden soll und so ganzjährig – beispielsweise für Konzerte – genutzt werden kann.

Der zu Anfang der Sitzung von Karl-Heinz Diederichs (CDU) geäußerte Wunsch, eine Entscheidung zu den Konzepten wegen unklarer Kosten zu vertagen, wurde von den Vertretern der übrigen Fraktionen nicht mitgetragen. »Die Maßnahme muss jetzt umgesetzt werden«, meinte Stephan Rieping (Grüne), »die Sanierung des Freibades ist längst überfällig.«

Attraktionen kosten rund 250 000 Euro zusätzlich

Ebenso sah es Ratsfrau Gunhild Hinney (SPD): »Ich weiß nicht, wie lange das noch dauern soll?«, warf sie ein und fügte an: »Das Freibad muss eine hohe Priorität haben, die Technik sollte so schnell wie möglich saniert werden. Dann machen wir uns Gedanken über die Attraktionen.«

Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide (SPD) mahnte an, den nächsten Haushaltsplan abzuwarten. »Wir sollten da erstmal Ruhe reinbringen«, meinte sie, da die Sanierung zu großen Teilen über Kredite finanziert werden muss. In der übernächsten Ratssitzung im Januar soll das Sanierungsvorhaben beschlussreif sein.

Kommentare

Sicherheits-Text:*

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4471276?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2516093%2F2198389%2F2730032%2F