Di., 23.05.2017

Landmaschinenhersteller investiert 15 Millionen in Harsewinkel Claas baut Testzentrum

Dr. Patrick Claas, Jan-Hendrik Mohr, Reinhold Claas, Claudia Holtkemper, Cathrina Claas-Mühlhäuser und Bauleiter Dominik Thiemann (von links) mauern die Zeitkapsel ein.

Dr. Patrick Claas, Jan-Hendrik Mohr, Reinhold Claas, Claudia Holtkemper, Cathrina Claas-Mühlhäuser und Bauleiter Dominik Thiemann (von links) mauern die Zeitkapsel ein. Foto: Borgmeier

Harsewinkel (WB/cabo). Landmaschinen wie die von Claas müssen oft jahrzehntelang unter widrigsten Witterungsbedingungen funktionieren. Wenn Ernten in aller Welt eingefahren werden, wollen sich Bauern auf ihre lindgrünen Mähdrescher und Traktoren aus Harsewinkel (Kreis Gütersloh) verlassen. Mit einem neuen Testzentrum am westfälischen Heimatstandort sollen Claas-Produkte zukünftig noch langlebiger werden. Am Montag wurde dafür baulich der Grundstein gesetzt.

Der internationale Konzern investiert in das Projekt eigenen Angaben zufolge etwa 15 Millionen Euro. Am Claas-Stammsitz Harsewinkel ist dies das größte Bauvorhaben seit mindestens 20 Jahren. Etwa 200 Ingenieure und Entwickler werden von Herbst 2018 an in dem Zentrum arbeiten. Sie können dort verschiedene Einsatzszenarien simulieren und dadurch sehen, wie neue Bauteile der Landmaschinen funktionieren. Auf diese Weise sollen nach Angaben von Oliver Westphal, Leiter der Abteilung Validierung bei Claas, in Serien produzierte Fehler vermieden werden.

Prüfanlagen mit umweltfreundlichen Elektromotoren

Claas fasst in dem Bauvorhaben die am Standort Harsewinkel bestehenden Versuchslabore zusammen und will durch die Konzen­tration die Effizienz steigern. Prüfanlagen sollen umweltfreundlich durch Elektromotoren betrieben werden. Mit der dabei entstehenden Wärme soll im Winter geheizt werden.

Mit dem intensiveren Prüfen und Testen verschiedener Module der Erntemaschinen will Claas (weltweit 11 300 Beschäftigte, 3,6 Milliarden Euro Umsatz) überdies gestiegene Ansprüche der Kunden erfüllen, erklärte dazu Junior-Chefin Cathrina Claas-Mühlhäuser.

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