Fr., 23.12.2016

Verurteilt wegen gemeinschaftlichen Mordes, versuchten Raubes mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung Westerwiehe: Lebenslange Haftstrafen für beide Täter

Die Spurensicherung am Tatort in Westerwiehe im November 2015.

Die Spurensicherung am Tatort in Westerwiehe im November 2015. Foto: Wolfgang Wotke

Bielefeld/Rietberg (dpa). Nach einem Raubüberfall auf ein Brüderpaar in Rietberg im November 2015 sind zwei der drei Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bielefeld verurteilte die beiden 47 und 49 Jahre alten Angeklagten am Freitag wegen gemeinschaftlichen Mordes, versuchten Raubes mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung.

Der ältere von beiden hatte das Fluchtauto gefahren. Ein dritter Mann ist weiterhin auf der Flucht. Er soll laut Ermittlungen für den Tod des 64 Jahre alten Mann verantwortlich sein.

Das Gericht begründete das Urteil mit dem äußerst brutalen Vorgehen der Täter und dem gemeinsamen Tatplan. »Beim Bruder des Opfers hat diese Tat wohl größere seelische Wunden ausgelöst, als er uns hier vor Gericht erzählt hat«, sagte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung.

Damit schloss sich das Landgericht 13 Monate nach dem Überfall im Fall des 47-Jährigen der Forderung der Staatsanwaltschaft an. Für den Fahrer des Fluchtautos ging das Gericht sogar dadrüber hinaus. Der Staatsanwalt hatte 14 Jahre Gefängnis für ihn gefordert.

Lesen Sie mehr in der Weihnachtsausgabe des WESTFALEN-BLATTES.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4518266?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2516093%2F2198389%2F2730031%2F