Fr., 13.01.2017

Einstiges Missionshaus in Rietberg: Künftige Besitzer informieren die Öffentlichkeit Was sich ändert im Haus Vita

Das Institut Vita in Rietberg soll völlig neu genutzt werden. Über das Konzept informieren die künftigen Betreiber im Rahmen einer Veranstaltung am 16. Januar.

Das Institut Vita in Rietberg soll völlig neu genutzt werden. Über das Konzept informieren die künftigen Betreiber im Rahmen einer Veranstaltung am 16. Januar. Foto: Petra Blöß

Rietberg (WB/pkb). Mit offenen Karten spielen wollen die künftigen Besitzer des Hauses Vita. Wohin der Weg das einstige Missionshaus der Weißen Väter und seine Park- und weiteren Gebäudeanlagen führen, darüber war viel spekuliert worden. Jetzt gibt es konkrete Informationen.

Zuletzt befasste sich die Kommunalpolitik mit dem Thema. Denn: Die Wirtschaftshaus AG als Investor hatte eine umfassende Bauvoranfrage an die Stadt gerichtet. Kein Wort der Diskussion gab es dazu in den Gremien, das Bebauungsplanverfahren ist mittlerweile unter dem Namen »Luisenstraße« angelaufen.

Bereits in der Voranfrage war deutlich geworden: Die künftigen Betreiber wollen keinen Kahlschlag, sondern behutsam mit dem Traditionsstandort umgehen. Das bedeutet auch, dass das mehr als 100 Jahre alte Haupthaus mit Türmchen in seiner markanten Außenansicht erhalten bleiben wird.

Innen sind Modernisierungen unter anderem für Seniorenwohnen geplant. In den bestehenden und noch zu errichtenden Gebäuden wird ein Gesundheitszentrum entstehen, mit Tagungsmöglichkeiten ebenso wie mit Übernachtungsangeboten in renovierten Zimmern. Das Vita unterhielt schon bisher einen Hotel- und Seminarbereich.

Bürger sollen mit einbezogen werden

Hielten anfangs alteingesessene Rietberger die Nachricht vom bevorstehenden Verkauf des einstigen Missionshauses noch für einen Aprilscherz, müssen sie mittlerweile hinnehmen, dass die alte Zeit für die Liegenschaft abgelaufen ist. Dem Institut fehlt es an jungen Interessenten, die sich mit der Lebensweise und den christlichen Ausrichtungen der Gemeinschaft zurecht finden können.

Um allen Interessierten Gelegenheit zu geben, sich schon frühzeitig zu informieren, laden die Investoren zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein, in der sie das Nutzungskonzept vorstellen wollen. Termin hierfür ist Montag, der 16. Januar, 18 Uhr in den Räumen des Institutes an der Stennerlandstraße.

Wie Marketingleiter Ralf Lubitz erklärte, sei es Philosophie der in solchen Projekten äußerst erfahrenen Wirtschaftshaus AG, die Bürger einzubeziehen. Das gerade auch vor dem Hintergrund, wenn solch sensible Immobilien wie das Vita eine Umnutzung erfahren würden. Neben Lubitz werden der Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftshaus AG, Edwin Thiemann , der Geschäftsführer der künftigen Betreibergesellschaft, Markus Mollik und der Geschäftsführer der Bauherrengesellschaft, Torsten Radomi, vor Ort sein. Auch die Leiterin des Institutes Vita, Sabine Wiemann, ist dabei.

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