Fr., 10.11.2017

Küster Arno Loock aus Schloß Holte-Stukenbrock wird in den Ruhestand verabschiedet Immer auch Ansprechpartner

Am Rednerpult im Gemeindesaal hängt schon ein Plakat mit dem Motto, das Arno Loock (links) sich selbst ausgesucht hat: »Träume gehen nie in Rente«. Mit Pfarrer Carsten Glatt bereitet er die Feier an diesem Sonntag vor.

Am Rednerpult im Gemeindesaal hängt schon ein Plakat mit dem Motto, das Arno Loock (links) sich selbst ausgesucht hat: »Träume gehen nie in Rente«. Mit Pfarrer Carsten Glatt bereitet er die Feier an diesem Sonntag vor. Foto: Matthias Kleemann

Von Matthias Kleemann

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Als Küster ist man Einzelkämpfer. Das hat seine Vor- und Nachteile. Ein Vorteil: Man ist – meistens – sein eigener Herr. Arno Loock (63) hat diese Freiräume 36-einhalb Jahre lang gern genutzt.

Jetzt ist Schluss. Der 30. November ist Loocks letzter Arbeitstag. Aber schon an diesem Sonntag findet die offizielle Verabschiedung in den Ruhestand statt, und zwar im Rahmen eines Gottesdienstes in der Versöhnungskirche, der um 10.30 Uhr beginnt. Danach, gegen 11.30 Uhr, lädt die Gemeinde zum Empfang ein.

Da wird es sicher einige Reden und Geschenke geben, deutliches Zeichen dafür, dass die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie die Gemeindemitglieder wissen, was sie an diesem Küster gehabt haben, und dass er eben nicht nur Einzelkämpfer, sondern auch ein Teamworker war.

»Ich kann beides«, sagt Loock auch selbst von sich. Zwar hatte er viel mit den Dingen zu tun, wobei ihm seine Berufserfahrung im Holz- und Kunststoffbau, sowie seine Ausbildung zum Orgelbauer zugute kam. Viele Reparaturen in und um die Kirche konnte er selbst ausführen, sogar an die Orgel ließ man ihn ran.

Aber ohne ein menschliches Miteinander geht es nicht. Loock hat es seit dem Bestehen der Versöhnungskirche mit mehreren Pfarrern zu tun gehabt, zuletzt mit Glatt, und unumwunden räumen die beiden ein, dass sie sich ein bisschen zusammenraufen mussten. »Aber wir haben ‘ne Menge miteinander hinbekommen«, sagt Glatt, und zählt auf: Eine neue Beleuchtung, die neuen Fenster, die Ton- und Beamertechnik, das Kreuz auf dem Turm, die Umgestaltung der Gebetsecke.

In die jüngere Zeit fällt auch die Entscheidung, die Versöhnungskirche zur »Offenen Kirche« und zur Fahrradkirche zu erklären. »Meistens sind es Menschen aus der Gemeinde, die dieses Angebot nutzen«, erzählt Loock. Nicht immer war er da, wenn jemand zu einem kurzen Gebet in die Kirche kam. Aber wenn er da war, dann merkte er: »Die Leute haben Redebedarf.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag, 11. November, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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