Sa., 14.01.2017

Bauvorhaben auf altem Sportplatz: Anzahl der Wohnungen variiert zwischen 28 und 40 Bewerber stellen ihre Pläne vor

Verl-Kaunitz (WB/jst). Der alte Sportplatz in Kaunitz liegt seit drei Jahren brach. Das soll sich bald ändern. Die Stadt will die Hälfte der Fläche als Bauland zur Verfügung stellen.

Vier Bewerber – zwei gewerbliche und zwei private – haben ihre Unterlagen im Verler Rathaus eingereicht. Vor dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss durften sie ihre Pläne am Donnerstag vorstellen. Drei Kandidaten haben die Gelegenheit wahrgenommen (in alphabetischer Abfolge.

KHW – Kommunale Haus und Wohnen GmbH Foto: WB

Die KHW – Kommunale Haus und Wohnen GmbH aus Rheda-Wiedenbrück will in drei Häusern 38 Wohnungen (je 44 bis 78 Quadratmeter) unterbringen. Die Gesamtwohnfläche werde laut Geschäftsführer Tobias Schirmer fast 2300 Quadratmeter betragen. »Bei dem späteren Quadratmetermietpreis in Höhe von 5,25 Euro sind goldene Wasserhähne unmöglich – eine ansprechende Gestaltung wird es aber geben«, sagte Schirmer in der Sitzung. Die Anzahl der Parkplätze betrage 57. Die KHW GmbH betreue ungefähr 1100 Wohnungen, davon 90 in Verl. In Kaunitz ist die Firma noch nicht vertreten.

Metin Göktas Foto: WB

Eine 2200 Quadratmeter große Gesamtwohnfläche will der Kaunitzer Metin Göktas schaffen. Er und seine beiden Brüder sind direkte Nachbarn der Fläche an der Straße Zum Sennebach. Sie planen den Bau von 28 Wohnungen – jeweils zwischen 60 und 100 Quadratmetern groß. Die Fläche (knapp 4000 Quadratmeter) werde später zu gleichen Teilen aus Grünfläche, Wohnraum (sechs Gebäude) und Parkplätzen (44) bestehen. »Wir werten mit unseren Häusern die Nachbarschaft auf«, versicherte Göktas.

Vorderbrüggen Bau GmbH Foto: WB

Für Vorderbrüggen Bau GmbH aus Rietberg sprachen Firmenchef Dieter Vorderbrüggen und die angestellte Architektin Stefanie Fritzenmeier. Das Unternehmen sehe fünf Sechs-Familienhäuser – also 30 Wohnungen – auf dem früheren Sportplatz vor. Die Wohnfläche betrage 2100 Quadratmeter. Denkbar ist laut Architektin Fritzenmeier eine Zentralheizung, etwa als Blockheizkraftwerk. Kritik gab es hier an der Anordnung der Parkplätze zur Bebauung hin.

Die Geschwister Manuela und Christoph Werneke aus Verl verzichteten auf eine Vorstellung. Die optische Ansicht ist für eine Veröffentlichung nicht geeignet.

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