Di., 18.10.2016

Bürgermeister gibt Terminplan bekannt – Infoveranstaltung am 23. November Freibad-Sanierung für Herbst 2017 geplant

Derzeit verfügt das Freibad über eine 50-Meter-Bahn. Wie teuer es wäre, diese zu sanieren und wie hoch die Kosten für ein 25-Meter-Becken wären, soll ein Gutachten klären.

Derzeit verfügt das Freibad über eine 50-Meter-Bahn. Wie teuer es wäre, diese zu sanieren und wie hoch die Kosten für ein 25-Meter-Becken wären, soll ein Gutachten klären. Foto: Salmon

Von Kathrin Heeren

Bünde (WB). Bürgermeister Wolfgang Koch hat die Ratsfraktionen gestern Nachmittag über die weitere Terminplanung zum Bünder Freibad informiert. Dass das Freibad an seinem jetzigen Standort bestehen bleiben soll, ist nach jetzigem Sachstand so gut wie sicher, da Ennigloh laut eines Gutachtens als Alternativstandort ausscheidet, weil dort ein Außenbecken auf dem Gelände der Bünder Welle nur mit erheblichen Investitionen in den Lärmschutz möglich sei. Derzeit warten Politik und Verwaltung auf ein Gutachten darüber, wie teuer verschiedene Sanierungs-Varianten des Bades am jetzigen Standort wären. »Das Gutachten ist derzeit noch in Arbeit«, erklärte Bürgermeister Koch gestern auf Anfrage.

In einer Mail an die Fraktionen gab er gestern Nachmittag den Zeitplan für die weitere Diskussion bekannt. Am 7. November soll der Aufsichtsrat über das Thema diskutieren. Bis dahin muss das Gutachten also vorliegen. Am Mittwoch, 16. November, soll es eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit in der Klinke geben. Danach wird der Rat am 23. November über das Thema diskutieren. Zu einer Entscheidung im Rat soll es am 13. Dezember kommen. Anvisiert ist es, dass der Beginn der Sanierungsarbeiten am 1. September 2017 erfolgen soll.

Die SPD sagte gestern, dass es wichtig sei, dass es bei der anstehenden Sanierung des Freibads zu einer echten Bürgerbeteiligung komme. Das sei das Ergebnis der jüngsten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Bünde-Mitte. »Eine bloße Vorstellung der Überlegungen des von der Stadt beauftragten Architekten und eine anschließende schnelle Entscheidung des Rates über eine der vorgelegten Varianten halten wir für unzureichend«, so Wolfgang Pohl, Ratsmitglied und Beisitzer im Vorstand der SPD Bünde-Mitte.

Die Beteiligung der Bürger ergebe sich auch aus der teilweise emotionsgeladenen Debatte um die Zukunft des Freibads in den Sommermonaten . »Sie ist auch ratsam, schließlich bringen die Nutzer des Freibads zahlreiche Ideen bei der Ausgestaltung des Bades ein, die gilt es zu berücksichtigen«, so Ortsvereinsvorsitzender Ulrich Althoff. Zu dem SPD-Treffen waren einige Mitglieder der Interessengemeinschaft Freibad als Gäste gekommen. Bereits vor einigen Wochen hatte die Interessengemeinschaft mehr als 10 000 Unterschriften zum Erhalt des 50-Meter-Beckens an Bürgermeister Koch übergeben. Damals hatte der Bürgermeister gesagt, dass erste Pläne bereits im November zu erwarten seien.

Um die Attraktivität der Bünder Bäder zu erhöhen, hat der SPD-Ortsverein einstimmig einen Antrag an die eigene Ratsfraktion verabschiedet. Darin werden im Freibad ab der nächsten Sommersaison flexible Öffnungszeiten gewünscht, die auf die Wetterlage Rücksicht nehmen. Auch beim Hallenbad Welle soll das Außengelände bei schönem Wetter für alle Badegäste zugänglich sein.

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