Mo., 11.09.2017

Alte Bekannte sichern sich Unternehmen Alno: Ex-Chef kauft Schweizer Tochter Forster

Alno-Logo in Pfullendorf.

Alno-Logo in Pfullendorf. Foto: dpa

Pfullendorf/Enger (WB/OH). Der insolvente Küchenbauer Alno , zu dem auch die Firma Wellmann in Enger gehört, hat seine Schweizer Tochter Forster verkauft. Der Käufer ist ein alter Bekannter: Max Müller, der im Mai als Vorstandschef bei Alno gehen musste.

Die Übernahme der 100 Mitarbeiter, der Immobilie und des Anlagevermögens erfolgten rückwirkend zum 1. September, berichten Schweizer Medien. Wie es aus Branchenkreisen heißt, soll auch Ipek Demirtas, die im Dezember 2016 geschasste Finanzvorständin der Alno AG, an dem Deal beteiligt sein.

Alno hatte das auf exklusive Stahlküchen spezialisierte Unternehmen Forster 2014 übernommen und mit der zweiten Schweizer Marke Piatti zusammen in der AFP Küchen AG geführt.

Im Export wurden Forster-Küchen unter dem Namen Alnoinox vermarktet. Im März kündigte Alno einen Stellenabbau vor allem bei Piatti an. Der als Sanierungsfall bezeichnete Küchenbauer Forster wurde zum Verkauf gestellt. Seit Wochen gibt es Spekulationen, dass Müller und Demirtas Alno wieder übernehmen wollen.

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