Fr., 08.08.2014

Polizei zeigt vor Moschee Präsenz Freitagsgebet verläuft ohne Zwischenfälle

Polizeiautos fuhren am Freitagnachmittag Patrouille vor der Assalam-Moschee an der Ahmser Straße.

Polizeiautos fuhren am Freitagnachmittag Patrouille vor der Assalam-Moschee an der Ahmser Straße. Foto: Ralf Meistes

Von Ralf Meistes

Herford (WB). Nur etwa 50 bis 70 Gläubige haben sich in der Assalam-Moschee zum Freitagsgebet versammelt. Nach den Vorkommnissen von Mittwoch zeigte die Polizei entlang der Ahmser Straße mit mehreren Fahrzeugen und Beamten Präsenz.

Die Lage vor der ehemaligen Gaststätte Hertel, die der Verein Islamisches Zentrum Herford vor Jahren zur Moschee umgebaut hatte, blieb ruhig. Der Vorsitzende des Vereins, Ahmad Chaaban, gab eine kurze Erklärung zu den Vorkommnissen von Mittwochabend ab: »Unser Verein hat mit der Sache nichts zu tun. Die Tschetschenen, die sich mit Jesiden geprügelt haben, sind nicht Mitglieder in unserem Verein. Wir wollen hier in Herford in Frieden leben.«

»Ich kann niemandem das Beten verbieten«

Ob sie Besucher der Moschee gewesen seien, könne er nicht sagen. »Ich weiß nicht, ob die mal bei uns gebetet haben. Ich kann ja auch niemandem das Beten verbieten. Aber noch einmal: Mit der Sache am Mittwoch haben wir nichts zu tun. Wir sind gegen Gewalt.«

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