Sa., 05.03.2016

Von der Zeichnung bis zur Gitarre: Kunstverein zeigt demnächst Ausstellung über John Lennon Ein Beatle in Herford

Zwei Siebdrucke mit dem Titel »John Lennon (digital)« gehören zu der Ausstellung, die der Kunstverein Herford vom Ernst-Barlach-Museum übernimmt.

Zwei Siebdrucke mit dem Titel »John Lennon (digital)« gehören zu der Ausstellung, die der Kunstverein Herford vom Ernst-Barlach-Museum übernimmt. Foto: Georg Wendt/dpa

Von Hartmut Horstmann

Herford (HK). »Imagine, there’s no heaven«: Mit dieser Zeile beginnt eines der bekanntesten Lieder der Popmusik. Über den Verfasser John Lennon zeigt der Kunstverein demnächst eine Ausstellung.

Am 7. Mai soll die Präsentation im Oesterlen-Anbau des Pöppelmann-Hauses eröffnet werden. Unter dem Titel »Imagine. John Lennon: Musiker, Poet, Zeichner, Aktivist« war sie zuvor im Ernst-Barlach-Museum in Wedel zu sehen. »Wir sind die zweite Station«, sagt die Kunstpädagogin Sonja Ziemann-Heitkemper. Ihre Tochter Sarah, die stellvertretende Vorsitzende des Kunstvereins, hat maßgeblich am Zustandekommen des Coups mitgewirkt.

Musiker und Friedenskämpfer

Dass das Interesse an der Ausstellung groß sein wird, lassen bereits die Berichte von der Eröffnung in Wedel vermuten. Von einem »dichten Gedränge« schreibt der Rezensent, auch Wegbegleiter des Beatles seien unter den Gästen der Vernissage gewesen. »Es ist vor allem eine historische Ausstellung«, erklärt Ziemann-Heitkemper. Gezeigt würden Dokumente aus dem Schaffen des Musikers.

Die Karriere der Pilzköpfe begann bekanntlich in Hamburg. Nach der Trennung der Beatles folgten für Lennon eine Band mit seiner Frau Yoko Ono und die Solokarriere. Seine größten Hits nach der Beatles-Zeit finden sich auf dem Erstling »Imagine«. Es ist neben dem Titelstück der Schmusesong »Jealous Guy«. Mit »Give Peace a Chance« schuf John Lennon zudem eine Hymne der Friedensbewegung.

Sammler kennt viele Weggefährten

Anlass, die Ausstellung in Wedel zu präsentieren, war ein trauriges Datum. Am 8. Dezember 2015 jährte sich der Tag der Ermordung des Musikers zum 35. Mal. Konzipiert wurde die Ausstellung von dem Sammler Michael-Andreas Wahle, der nicht nur Leihgaben zur Verfügung stellt, sondern auch über Kontakte zu Weggefährten Lennons verfügt. Dabei kommt die Musik nicht zu kurz. Doch eben nicht nur: Es sei eine facettenreiche Ausstellung, heißt es im Bericht über die Vernissage. Denn Lennon war Musiker, Friedenskämpfer, Zeichner und vieles mehr.

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