Mo., 19.06.2017

Etwa 115 Opel-Sportwagenklassiker kommen zum internationalen Treffen nach Löhne »Manta, Manta und sonst nichts«

Mehr als 115 Opel sind zum 35. Internationalen Manta-A-Treffen auf den Festplatz am Löhner Freibad gekommen. Viele Opel-Fans haben sich auf den Weg gemacht, um sich die Opel-Klassiker anzuschauen. Trotz eher verhaltenem Wetter haben viele Teilnehmer auf dem Festplatz gezeltet.

Mehr als 115 Opel sind zum 35. Internationalen Manta-A-Treffen auf den Festplatz am Löhner Freibad gekommen. Viele Opel-Fans haben sich auf den Weg gemacht, um sich die Opel-Klassiker anzuschauen. Trotz eher verhaltenem Wetter haben viele Teilnehmer auf dem Festplatz gezeltet. Foto: Louis Ruthe

Von Louis Ruthe

Löhne (WB). Egal ob Rarität oder Eigenumbau, beim 35. Internationalen Manta-A-Treffen haben sich mehr als 115 Fans des Opel-Klassikers getroffen. Auch Gäste aus der Schweiz, Belgien und Norwegen haben sich auf den Weg zum Löhner Festplatz am Freibad gemacht.

»Manta, Manta und sonst nicht«, sagte Bernd Hübner. Er war einer von vielen Manta-Liebhabern. »Wenn man einmal mit dem Mantavirus infiziert ist, lässt es einen nicht mehr los«, sagte Hübner. Das Treffen in Löhne sei ein voller Erfolg. Egal ob jung oder alt, Rarität oder Klassiker: Heute sei jeder einfach nur Manta-Fan.

Dass das Mantafahren nicht nur Männersache war, zeigten auch zahlreiche weibliche Mantafahrerinen. So auch die 23-jährige Jaqueline Posch aus Rotenburg an der Wümme. »Mein Wunsch war es immer, einen Oldtimer zu haben«, sagte die 23-Jährige. Erst habe sie mit einem Opel GT geliebäugelt, aber dann habe sich die Möglichkeit ergeben, einen Opel Manta zu bekommen. »Nach einem Jahr Restauration konnte ich dann endlich auf die Straße«, sagte die Niedersächsin. Sie habe sich voll und ganz in ihren Manta verliebt. »Natürlich darf bei mir nicht der Fuchsschwanz fehlen«, sagte sie. Ein bisschen Klischee müsse ja erhalten bleiben.

Unter den 115 Fahrzeugen verbargen sich auch so einige Schätze der Szene. »Wie haben 13 TE da«, sagte Bernd Hübner. Diese Manta-Typen wurden in Belgien von der Firma »Transeurop Engineering« gebaut. »Insgesamt wurden nut 79 Stück gebaut, wovon heutzutage schätzungsweise noch etwa 25 Fahrzeuge fahrtüchtig sind«, sagte Hübner. Jedem Manta-Liebhaber würde bei dem Anblick der Fahrzeuge das Herz aufgehen. Aufgereiht in einer extra Reihe zogen die 13 Manta TE die Blicke der Besucher auf sich.

Etwas in der Mitte versteckt, stand wohl aber der teuerste Manta. Ein Opel Manta-A D.O.T. Turbo als 1,9 Liter Variante. »Dieses Modell wurde für den britischen Mark gebaut«, sagte Manfred Henning (49). Insgesamt wurden 28 Fahrzeuge dieser Modellreihe gebaut. »Auf der ganzen Welt gibt es nur noch fünf Fahrzeuge dieser Art«, sagte Henning. Er selber habe vier verschiedene Opel-Manta. Vor 29 Jahren sei er das erste Mal in einen Manta eingestiegen, seitdem habe ihn die Liebe zum Manta nicht verlassen. »Ich habe mir mit dem Kauf des Opel Manta-A D.O.T einen Traum erfüllt«, sagte Manfred Henning.

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