Do., 12.01.2017

Galloway Albert ist seit Samstag entlang der Weser unterwegs Jungbulle entlaufen – A2 wieder frei

Albert ist nicht aggressiv. Er hatte offenbar nach einem Transport solche Angst, dass er beim Entladen vom Anhänger floh. Seitdem entwischt er seinen Verfolgern immer wieder.

Albert ist nicht aggressiv. Er hatte offenbar nach einem Transport solche Angst, dass er beim Entladen vom Anhänger floh. Seitdem entwischt er seinen Verfolgern immer wieder.

Vlotho/Bad Oeynhausen (WB/pab). Jungbulle Albert ist auf der Flucht. Seit Samstag wird das etwa 150 Kilogramm schwere Galloway-Rind vermisst und sorgt für Aufregung in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke.

Zwischenzeitlich wurde sogar die A2 bei Bad Oeynhausen in beide Richtungen für etwa eine Stunde gesperrt. Weil dort ein weißes Rind gesichtet wurde.

Es handelte sich aber nicht um Albert, sondern um ein sechs Monate altes Rind, das einem Landwirt aus Löhne entwischt war. Das Jungtier war in Richtung Autobahn gelaufen. Weil es nach Angaben der Polizei aggressiv war, musste es erschossen werden. Albert ist indes weiter flüchtig.

Albert sollte verkauft werden. Das Einladen in Vlotho-Uffeln hat auch noch gut funktioniert, aber als er in Bad Oeynhausen aussteigen sollte, floh Albert angstvoll vom Hof. Am Montag wurde er schließlich auf der anderen Weserseite in Vlotho gesichtet, konnte aber erneut fliehen.

Die Züchter und die neuen Besitzer bitten Spaziergänger, an den Weserwiesen zwischen Vlotho, Bad Oeynhausen und Minden die Augen offen zu halten. Wer Albert gesehen hat, sollte ihn nicht einzufangen versuchen, da das sieben Monate alte Tier scheu ist und zum Beispiel auf eine Straße fliehen könnte.

»Bitte rufen Sie die Polizei, wenn Sie Albert sehen«, appellieren Nicole und Jürgen Franzmeier , aus deren Herde Albert stammt.

Lesen Sie mehr am Freitag, 13. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Vlotho.

Kommentare

Ja, "verkauft" an einen Schlachthof. Da wäre ich auch geflüchtet.

1 Kommentare

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