Mi., 11.01.2017

Dalhausen, Ottbergen, Ossendorf, Dringenberg und Bad Driburg-Südstadt werden zum 6. Februar aufgelöst Sparkasse schließt fünf Filialen

Das Filialnetz der Sparkasse im Kreis Höxter wird immer dünner. Auch diese moderne Filiale in Ottbergen wird am 6. Februar geschlossen.

Das Filialnetz der Sparkasse im Kreis Höxter wird immer dünner. Auch diese moderne Filiale in Ottbergen wird am 6. Februar geschlossen. Foto: WB-Archiv

Von Michael Robrecht

Höxter (WB). Die Sparkasse zieht sich weiter aus der Fläche zurück und schließt im Kreis Höxter fünf Filialen. Zum 6. Februar werden die Filialstandorte in Dalhausen, Ottbergen, Ossendorf, Dringenberg und Bad Driburg-Südstadt aufgegeben. Das gab die Bank am Morgen bekannt.

Im Rahmen einer detaillierten Analyse seien alle Filialstandorte überprüft worden. Dabei wurde deutlich, dass das Produkt-, Service- und Leistungsangebot nicht in allen Filialen gleichermaßen genutzt worden ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fünf Filialen werden die Teams der Filialen in Höxter , Beverungen, Bad Driburg und Warburg verstärken. Über die Schließungspläne gab es seit Wochen im Kreis bereits Gerüchte.

Wichtig: In den Orten bleiben die Geldautomaten der Sparkasse erhalten, so dass die Bargeldversorgung weiterhin gesichert ist. Eine besondere Lösung wurde für Ossendorf gefunden. Hier unterhalten die Sparkasse und die Vereinigte Volksbank zukünftig einen gemeinsamen Geldautomaten. Dieser ist in der Außenfassade der heutigen Volksbankfiliale am Warburger Tor 3 installiert und kann von allen Kunden der Sparkasse Höxter kostenfrei genutzt werden.

»Im Zuge der Digitalisierung hat sich das Verhalten unserer Kunden massiv verändert. So besuchen heute unsere Kunden fast 200-mal häufiger die Sparkassen-App als unsere stationären Filialen. Rund 60 Prozent unserer Kunden nutzen das Online-Banking-Angebot - Tendenz steigend. Die Onlinequote für Überweisungen liegt bei fast 90 Prozent. Das hat zur Folge, dass unsere Filialen immer weniger für alltägliche Service-Aufgaben benötigt werden. Im Gegenzug steigen die Erwartungen an die Beratungsleistungen«, sagte Jens Härtel , Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Höxter.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 12. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Kreis Höxter.

Kommentare

Gut so

In Höxter die Filiale in der Siedlung, da reicht eigentlich auch ein Geldautomat. Wenn man Beratung möchte sind die wenigen hundert Meter zur Hauptfiliale zumutbar. Besser so als wenn demnächst das Girokonto mehr kostet. Für mich zählt ein günstiges Konto, wo man alles über Internet erledigt. Eigentlich könnte man alle Filialen auf den Dörfern in Automatenstützpunkte umwandeln. Es wundert mich das die Sparkasse sich das so überhaupt noch leisten kann. Andersrum wurde aber der Zins beim Tagesgeldkonto komplett gestrichen. Ich hätte lieber 0,5 % Zinsen als Zweigstellen in Höxter, die ich alle 18 Monate besuche um mir eine neue EC Karten Hülle zu organisieren. Und ich denke da bin ich nicht alleine.

Ich empfehle Direktbanken.

2 Kommentare

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