Sa., 15.07.2017

»Strandklänge«-Festival am Godelheimer See mit DJ-Lasershow – Campingangebot komm an Sommer, Sonne und Elektro-Mukke

Willkommen beim »Strandklänge«-Musikfestival am Godelheimer See bei Höxter, das am Freitagnachmittag begonnen hat. Fanchon Eininger und Sabrina Klein genießen am Strand ein kühles Getränk.

Willkommen beim »Strandklänge«-Musikfestival am Godelheimer See bei Höxter, das am Freitagnachmittag begonnen hat. Fanchon Eininger und Sabrina Klein genießen am Strand ein kühles Getränk. Foto: Timo Gemmeke

Von Michael Robrecht

Höxter (WB). Sonne, Strand, nette Menschen, Elektro-Mukke und endlich Sommerferien: Ostwestfalens coolstes DJ-Festival hat am Eröffnungstag am Freitag trotz des Regens bereits hunderte Musikfans zum Godelheimer See bei Höxter gelockt.

Jürgen Jäger-Stein und sein Schwiegersohn DJ Breeze alias Nils Grewe lassen zum dritten Mal die »Strandklänge« erschallen – und die Partymeute kommt. »Wir haben Gäste aus ganz Deutschland«, freut sich Jäger-Stein über eine wachsende Resonanz. 13 000 bis 15 000 feierwütige junge Leute an zwei Tagen habe er kalkuliert. »Es kommen sogar drei Busse aus England mit 180 Leuten. Das hatten wir hier noch nie«, berichtet der Brakeler Eventveranstalter.

Johannes Regstorf und Detlef Meyer, die mit ihren Lasershows schon Superstars wie Madonna und Rihanna ins richtige Licht setzten, sorgen für den Höhepunkt: Laser tanzen im Takt der DJ-Musik und verzaubern den Godelheimer See mit mystischem und zuckendem Licht. »So etwas wie die Lightforce Lasershow hat Höxter noch nicht erlebt«, versprechen die Festival-Macher.

Perfekt am letzten Schultag und zum Ferienbeginn wurden die »Strandklänge« platziert: Erstmals gibt es auch ausgewiesene Zeltplätze. Die 200 Campingstellen waren schnell ausgebucht. Patrik Schlaht und Gisha Lutter aus Würgassen mit Freunden bauten schon am Donnerstagnachmittag ihr Zelt auf; sie waren damit die ersten »Strandklänge«-Camper. Am Freitagmittag rückten Elias und Noah Glahn, Thomas Hahn, Markus Matuschinski und Gabriel Siebers, alle 20, aus Marsberg an und bereiteten sich auf zwei tolle Elektromusik-Tage vor. Ab 16 Uhr strömten am Freitag die Fans in das umzäunte Festivalgelände, das mit Ecken zum Chillen, Strandbars, zwei Bühnen, Partyzelten, VIP-Lounges, diversen Theken, viel Sommerdeko und einem weißen Sandstrand keine Wünsche übrig ließ. Da brauche niemand nach Ibiza ans Mittelmeer zum Feiern zu fahren, meinte Iris Meyer aus Holzminden.

Für Jürgen Jäger-Stein und Nils Grewe ist das Sommergefühl, das Urlaubsfeeling, das Erfolgsrezept, warum »Strandklänge« in Höxter funktionieren. An den Mischpulten sitzen wieder in der Szene bekannte DJs – und auch das Drumherum mit Wohlfühllicht und sogar der Möglichkeit, in den Godelheimer See zu springen, seien Attraktionen. Wer etwas ausruhen will, der kann auf der Insel chillen.

1500 Meter Kabel für Licht und Ton habe er verlegt, schildert Techniker Nils Van Üüm. Tagelang habe er mit Helfern Bühnen und Beleuchtung installiert. Und wenn es einmal regne, dann sei man auch darauf vorbereitet. »Es regnet aber nicht, die Wolken ziehen an Höxter vorbei«, ist sich DJ Breeze sicher. Don Woods, Mr. Krabbs & Friends, Housedestroyer, Dry & Bolinger, Achtabahn, Juliet Skikora, E-Partment, Waterboy und DJ Breeze – diese Namen sitzen an den zwei Festivaltagen bis tief in die Nacht zum Sonntag an den Reglern der Mischpulte und lassen Bässe dröhnen. Fast 140 Mitarbeiter (darunter 34 Security-Leute) gehören zum »Strandklänge«-Team 2017 am Godelheimer See.

An der Tageskasse gibt es noch genug Tickets (20 Euro am Tag).

Kommentare

Strandklänge-Festival in Höxter

Liebe Uschi,

Sind Sie möglicherweise die Art von Person, die mit einem Besenstiel an die Decke klopft, wenn mal ein Schuh vom Regal fällt?

Meiner Meinung nach sollte es neben der ganzen Gewalt wenigstens einmal im Jahr möglich sein, gemeinsam (auch mal etwas lauter) zu feiern. Dann schnappt man sich morgens einfach einen zweiten Kaffee und die Sache ist gegessen!

Strandklänge-Festival in Höxter

Feiern mit netten Leuten ist ja eine gute Sache - aber bitte nicht auf Kosten der Menschen die Samstag / Sonntag früh morgens um 6 Uhr (oder früher) zur Arbeit müssen. Außerdem soll es Leute geben,die andere Musikrichtungen bevorzugen !!!.
Also fürs nächste Mal: Bitte nicht noch die umliegenden Ortschaften beschallen sondern einfach die Musik weniger laut aufdrehen - Rücksichtnahme ist doch hoffentlich nicht ganz out oder ?? Vielen Dank

2 Kommentare

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