So., 15.10.2017

SPD in Holzminden weit vorn, Schlappe für CDU, AfD bei 6 Prozent Sabine Tippelt (SPD) holt Wahlkreis, Uwe Schünemann (CDU) über Liste im Landtag

Sabine Tippelt (SPD) ist nicht nur hier in Boffzen bei den Plakaten weit vorn, sondern verteidigte ihr Direktmandat im Kreis Holzminden. Uwe Schünemann (CDU) kam am Abend doch noch knapp in den Landtag  (Stand 23 Uhr)

Sabine Tippelt (SPD) ist nicht nur hier in Boffzen bei den Plakaten weit vorn, sondern verteidigte ihr Direktmandat im Kreis Holzminden. Uwe Schünemann (CDU) kam am Abend doch noch knapp in den Landtag (Stand 23 Uhr) Foto: Michael Robrecht

Von Michael Robrecht

Kreis Holzminden (WB).  Die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt ist wieder direkt gewählte Abgeordnete des Kreises Holzminden im niedersächsischen Landtag. CDU-MdL Uwe Schünemann konnte mit seinem Listen-Platz 13  am Ende doch noch in den Landtag einziehen, weil die Union viele Direktmandate im Lande verloren hat.

Mit einem Vorsprung von über gut 5.000 Stimmen oder 15,4 Prozent hat Sabine Tippelt (SPD) die Landtagswahl im Wahlbezirk 20 (56000 Wahlberechtigte) Holzminden gewonnen. Sie kam auf 47,1 Prozent. Uwe Schünemann (CDU) kam auf 31,7 Prozent der Erststimmen. Hermann Grupe (FDP) und Christian Meyer (Grüne) ziehen über die Landesliste wieder ins Parlament, so der Stand um 21 Uhr.

Auch bei den Zweitstimmen ist die SPD im Kreis Holzminden mit Orten wie Boffzen, Fürstenberg, und Lauenförde deutlicher Wahlgewinner. Sie holte auf 42,9 Prozent, die CDU schaffte nur 28,9 Prozent. Die FDP landet bei 9,4 Prozent. Weitere Ergebnisse: Grüne 7,5 Prozent, AfD  6,01 Prozent und Linke 3,26 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 63 Prozent.

CDU-MdL Uwe Schünemann steht bei dieser Landtagswahl nur auf Platz 13 der Landesliste. Dass die Liste bis Platz 13 ziehen wird, das galt bis kurz vor 23 Uhr als eher unwahrscheinlich. Im Wahlkrimi kristallisierte sich dann aber heraus, dass Schünemanns Platz 13 doch noch zieht.  So kam   Schünemann, der 2014 CDU-Bürgermeisterkandidat in Höxter war, erneut in den Landtag in Hannover, wo Rot-Grün die Mehrheit verloren hat.

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