Fr., 20.10.2017

2. Demonstration für Rückholung der Unfallchirurgie von Brakel nach Höxter – mit Video Höxteraner wieder auf den Barrikaden

Vom Woolworth-Kaufhaus bis zur Nikolaikirche ziehen die Demonstranten heute Nachmittag ab 17 Uhr. Die Resonanz auf den Protestaufruf ist so groß wie bei der ersten Demo am 6. Oktober

Vom Woolworth-Kaufhaus bis zur Nikolaikirche ziehen die Demonstranten heute Nachmittag ab 17 Uhr. Die Resonanz auf den Protestaufruf ist so groß wie bei der ersten Demo am 6. Oktober Foto: Michael Robrecht

Höxter (WB/rob/dp). Zum zweiten Mal haben die Höxteraner am Freitagnachmittag für die Rückverlegung der Unfallchirurgie aus Brakel an das St.-Ansgar-Krankenhaus in Höxter demonstriert. 150 Demonstranten zogen durch die Marktstraße.

Abschlusskundgebung war an der Treppe zur Nikolaikirche. Ludger Haferkemper als Sprecher Bürgerinitiative rief die Bürger in der Kreisstadt dazu auf, weiter für ihre Unfallchirurgie zu kämpfen. Die Organisatoren freuten sich, dass die Resonanz auf ihren Protestaufruf ähnlich groß war wie bei der ersten Demo am 6. Oktober.

Haferkemper trug – wie bereits beim Protestzug am 6. Oktober – auch die Position der Bürgerinitiative vor der Nicolaikirche in Höxter vor. Seine These: »Das Konzept der KHWE-Verwaltung funktioniert nicht.« In Brakel gebe es seinen Ausführungen nach keine Notaufnahme, keine für 24 Stunden besetzte Radiologie, keine Intensivstation über 24 Stunden. Eine internistische, kardiologische, neurologische und neurologische Mitbehandlung sei nicht möglich. Es fehle eine urologische Abteilung.

Haferkemper betonte, es gehe nicht um die Standortfrage Brakel oder Höxter. Es gehe um die Frage, wie die medizinische Vollversorgung von Patienten an welchem Standort am besten geleistet werden kann. »Für die Bevölkerung der Stadt, des Kreises und angrenzender Landesteile bedeutet die Streichung der Unfallchirurgie in Höxter eine signifikante Verschlechterung der medizinischen Versorgung. Für das Ansgar-Krankenhaus bedeutet das den Verlust einer elementar wichtigen Abteilung, für den Patienten ein erhebliches Risiko«, sagte er.

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