Sa., 28.10.2017

Sturmtief »Grischa« bringt in der Nacht zum Sonntag schwere Sturmböen Orkan bedroht auch Kreis Höxter

11. Oktober 2017: Orkan »Xavier« zeigt hier auf der Bosseborner Hochebene nahe der Windräder seine ganze Kraft und weht diese beiden Höxteraner fast um.

11. Oktober 2017: Orkan »Xavier« zeigt hier auf der Bosseborner Hochebene nahe der Windräder seine ganze Kraft und weht diese beiden Höxteraner fast um. Foto: Michael Robrecht

Kreis Höxter (WB/rob). Ein heftiger Sturm soll auch den Kreis Höxter und Teile von Ostwestfalen-Lippe am frühen Sonntagmorgen »durchpusten«. Davor warnt der Deutsche Winterdienst.

Wegen des Sturmtiefs “Grischa” sei in der Nacht zum Sonntag in Nordrhein-Westfalen mit schweren Sturmböen zu rechnen. Besonders der Osten des Bundeslandes sei betroffen, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes am Samstag. Dort könnten die Böen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erreichen. Außerdem sei mit Schauern zu rechnen. Der Wetterdienst warnte vor umstürzenden Bäumen besonders im Weserbergland und entlang der Weser. Eine amtliche Unwetterwarnung wird wohl am späteren Abend zu erwarten sein.

Für den östlichen Teil des Kreises Höxter gilt bei »unwetterzentrale.de« seit Samstagnachmittag bereits eine Unwetterwarnung. Die Feuerwehr Höxter warnt auf ihrer Homepage auch vor Orkan. Foto: Screenshot M. Robrecht

Das Zentrum und der Westen von NRW bleiben von den stärksten Böen voraussichtlich verschont. Vom frühen Morgen an soll sich das Wetter wieder beruhigen. Mit Tief “Xavier”, das vor wenigen Wochen große Schäden angerichtet hatte, sei “Grischa” nicht zu vergleichen, sagte die Meteorologin. “Ganz so kräftig wird es nicht.”

Die Deutsche Bahn hat laut dpa bereits angekündigt, dass es in den vom Sturm betroffenen Gebieten am Sonntagmorgen zu Einschränkungen im Verkehr kommen kann. Besonders heftig weht der Wind im Kreis Höxter wohl auf Bergkuppen wie im Solling, in der Egge, auf dem 500 Meter hohen Köterberg oder auf der Bosseborner Hochebene. Beim Orkan “Xavier” war der Kreis vor einigen Wochen noch einmal glimpflich davon gekommen.

 

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