Mo., 13.11.2017

Bürger sollen mitmachen – Bewerbungsschluss am 1. März 2018 Höxter prüft Bewerbung um Landesgartenschau NRW 2023

Die Landesgartenschau in Bad Lippspringe hat inspiriert.

Die Landesgartenschau in Bad Lippspringe hat inspiriert.

Von Michael Robrecht

Höxter (WB). Die Stadt Höxter lässt untersuchen, ob eine Bewerbung um die Landesgartenschau NRW im Jahr 2023 Sinn machen würde. Alle Parteien des Rates haben sich hinter die Initiative gestellt. Das Vorhaben ist am Freitagvormittag im Stadthaus vorgestellt worden.

Bis zum 1. März 2018 muss die Bewerbung beim Land vorliegen. Fachbüros erstellen Studien, ob Grundstücke zur Verfügung stehen. Als Gartenschaugelände ist die Weserflusslandschaft zwischen Godelheimer Seen und Corvey im Visier.

Aber auch Höxters Wallanlagen und auswärtige Örtlichkeiten wie der Klostergarten in Brenkhausen könnten mit einbezogen werden. Das Herzogliche Haus Corvey hat die Unterstützung des Projektes angekündigt. Für eine Landesgartenschau gibt es Millionenzuschüsse aus Düsseldorf. Wichtig ist für eine erfolgreiche Bewerbung, dass es ein großes bürgerschaftliches Engagement gibt, erklärten Bürgermeister Alexander Fischer und Baudezernentin Claudia Koch, die die Federführung bei dem Projekt hat.

Bad Lippspringe inspiriert

Die kürzlich  ausgelaufene Landesgartenschau in Bad Lippspringe hat die Höxteraner bei ihrer schon länger erwogenen Idee stark inspiriert, sich zu bewerben.  593.000 Besucher waren nach Lippspringe gekommen. Für die Stadt (Gastronomie, Handel) gab es 14 Millionen Euro Mehrwert. 32 Hektar groß war das Gartenschaugelände dort.

Bisher interessieren sich drei weitere Städte für die NRW-Gartenschau 2023: Warendorf,  Rheda-Wiedebrück und Siegen prüfen ebenfalls, ob sie sich bewerben sollen. Zunächst werden Landschaftsarchitekten aus Rheda-Wiedenbrück und Dortmund denkbare Flächen an der Weser und rund um das Welterbe Corvey auf Eignung untersuchen. Viele gut nutzbare Studien zu Corvey und zur Flusslandschaft gibt es schon.

Auch die Bürger in Höxter und den Ortschaften sollen sofort einbezogen werden: Ein Workshop ist für den Samstag, 2. Dezember, 14 Uhr, in der Aula des König-Wilhelm-Gymnasiums geplant. Erst nach den Untersuchungen dem Workshop entscheidet der Rat. Kosten, Folgekosten und Risiken sollen transparent benannt werden, kündigten die Stadtspitze und alle Fraktionschefs an.

Die nächste NRW-Gartenschau wird in der Stadt Kamp-Lintfort 2020 ausgerichtet.

Kommentare

Sicherheits-Text:*

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5278853?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2516093%2F2198395%2F2516020%2F