Fr., 11.08.2017

Gerberumzug und Bürgerspiel in der Warburger Altstadt am Freitag abgesagt Verregneter Kälkenfestauftakt

Betrübte Gesichter bei den Bürgerspielern, die am Freitag buchstäblich im Regen standen (von links): Ulrich Nolte, Lena Volmert, Franz Freitag, Sabine und Karoline Finis, Klaus Stalze, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, sowie Winni Volmert

Betrübte Gesichter bei den Bürgerspielern, die am Freitag buchstäblich im Regen standen (von links): Ulrich Nolte, Lena Volmert, Franz Freitag, Sabine und Karoline Finis, Klaus Stalze, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, sowie Winni Volmert Foto: Ralf Benner

Von Ulrich Schlottmann

Warburg (WB). Regen beim Kälkenfest ist nichts Neues, aber am Freitag erlebte das Warburger Traditionsfest den nassesten Auftakt seit vielen Jahren.

Gegen 17 Uhr hatten sich Klaus Stalze, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, und die beiden Bürgerspiel-Regisseure Lena und Winni Volmert zur Krisensitzung auf dem Altstadt-Marktplatz getroffen. Wegen des nicht enden wollenden Regens fiel dabei die Entscheidung, sowohl den Gerber-Umzug als auch das Bürgerspiel »Der Warburger Hexenprozess« abzusagen. Der Festbetrieb ist aber im Kreis derjenigen, die sich von dem schlechten Wetter nicht abschrecken ließen, dennoch eröffnet worden.

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Ist das Kälkenfest zugange, dauert’s mit dem Regen nicht mehr lange.

Klaus Stalze, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins

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»Ist das Kälkenfest zugange, dauert’s mit dem Regen nicht mehr lange«, zitierte Klaus Stalze, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, am Freitagabend eine alte Warburger Bauernregel. Das sei ein wenig betrüblich, »aber mit der uns eigenen ostwestfälischen Tiefgelassenheit halbwegs zu ertragen«, nahm Stalze den verregneten Auftakt mit Galgenhumor. Der Heimat- und Verkehrsverein halte aber daran fest, mit den Bürgern und Gästen der Stadt in den nächsten Tagen ein ausgelassenes Sommerfest feiern zu wollen.

Neben vielen anderen Unverdrossenen ließ es sich auch Bürgermeister Michael Stickeln nicht nehmen, zum Festauftakt zu kommen. Er freue sich immer, »beim Kälkenfest in ferne Zeiten, in längst vergangene, aber keineswegs vergessene Tage unserer Stadt einzutauchen«, sagte der Bürgermeister. Das Fest sei »eine Zeitreise ganz ohne Tricks und geheime Elixiere, eine Zeitreise zum Mitmachen und Anfassen«.

Programmänderung

Durch den Ausfall am Freitag ergeben sich folgende Programmänderungen: Das Bürgerspiel »Der Warburger Hexenprozess« wird am Samstagabend um 20.30 Uhr aufgeführt. Das für diese Zeit vorgesehene Spiel »Als die Eisenbahn nach Warburg kam« wird auf Sonntag um 15 Uhr verschoben. Um 17 Uhr wird dann wie geplant »Die Warburger Wasserwippe« gespielt.

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