Fr., 17.03.2017

Neues Vergütungsmodell – erstmals mehr als 1000 Anlagen in OWL Torschlusspanik sorgt für Windkraftboom

Im Kreis Paderborn stehen mehr als die Hälfte aller Windräder in OWL, hier Anlagen in Paderborn-Dahl.

Im Kreis Paderborn stehen mehr als die Hälfte aller Windräder in OWL, hier Anlagen in Paderborn-Dahl. Foto: Jörn Hannemann

Detmold (WB/bex). Die Zahl der Windkraftanlagen in OWL ist im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit 2002 nicht mehr. Grund ist die Änderung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG).

Einmal im Jahr veröffentlicht die Bezirksregierung in Detmold ein sogenanntes Windenergiekataster. Am Donnerstag war es wieder so weit: Demnach sind im vergangenen Jahr 93 weitere Anlagen in OWL errichtet oder genehmigt worden. Die Gesamtzahl stieg damit um zehn Prozent auf 1030 (2015: 937). Damit drehen sich erstmals mehr als 1000 Windräder in der Region.

Die maximale Gesamtleistung aller Anlagen nahm sogar um fast 20 Prozent zu – von 1318 auf 1575 Megawatt (plus 257). Zum Vergleich: Das Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln an der Weser hat eine Maximalleistung von 1430 Megawatt. Die Steigerung beim Ausbau der Windräder sowie der installierten Leistung ist 2016 in etwa so stark gestiegen wie seit 2002 (plus 17 Prozent bei den Anlagen, plus 25 Prozent bei der Leistung) nicht mehr.

Ursache ist die Umstellung des EEG zu Beginn dieses Jahres auf ein Ausschreibungsmodell.

Mehr zum Thema lesen Sie am Freitag, 17. März, im WESTFALEN-BLATT.

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