Do., 23.02.2017

Fleischerei Timmerberg ist bei »Kitchen Impossible« zu sehen Stippgrütze wird bei VOX angerichtet

Die Fleischerei von Dirk Timmerberg ist in der VOX-Sendung »Kitchen Impossible« zu sehen. Dort bereitete der Koch Roland Trettl Stippgrütze zu.

Die Fleischerei von Dirk Timmerberg ist in der VOX-Sendung »Kitchen Impossible« zu sehen. Dort bereitete der Koch Roland Trettl Stippgrütze zu. Foto: Rajkumar Mukherjee

Bad Oeynhausen (muk). »Mein Name ist Roland Trettl, bin ich bei Ihnen richtig?« Dieser Anruf des Südtiroler Kochs ist im August der Startschuss für die Dreharbeiten zur VOX-Sendung »Kitchen Impossible« in der Fleischerei von Dirk Timmerberg (50) gewesen. Wie Roland Trettl den typisch ostwestfälischen Wurstebrei in der Pfanne zubereitet hat, erfahren Fernsehzuschauer am Sonntag, 26. Februar, von 20.15 Uhr an.

Wie berichtet, schlug der aus Bad Oeynhausen stammende Sternekoch Christian Lohse den Südtiroler Roland Trettl als seinen Duellpartner vor. In Berlin betreibt Christian Lohse, Träger zweier Michelin-Sterne, das Gourmetrestaurant »Fischers Fritz« im Regent-Hotel. »Dort bereitet er auch Stippgrütze zu und hat sicher schon den einen oder anderen Gast auf den Geschmack gebracht«, sagt Dirk Timmerberg . Er liefert die Wurst, die eigentlich zwischen November und Ende Februar gegessen wird, regelmäßig nach Berlin.

Vergangenen März hatte er einen Anruf von Christian Lohse erhalten. »Er fragte, ob er mir Roland Trettl schicken darf und ob ich an der Sendung teilnehmen möchte«, erzählt Dirk Timmerberg. Christian Lohse durfte. Doch es dauerte bis zum 14. und 15. August, als Roland Trettl und ein Drehteam an einem Sonntag und Montag in Bad Oeynhausen waren.

Zehnköpfige Jury testet die Strippgrütze

Die Aufgabe für Roland Trettl: Er sollte die Stippgrütze eins zu eins nachkochen. Dazu bereitete Dirk Timmerberg am Sonntag eine Portion zu und ließ sie in der schwarzen »Kitchen Impossible«-Box zum Kaiserpalais bringen. Dort probierte und analysierte Roland Trettl das Gericht, legte sich nur anhand von Geschmack und Aussehen auf Zutaten und Gewürze fest.

»Seine Analyse war sehr gut«, sagt Dirk Timmerberg. Stippgrütze sei »schwer zuzubereiten. Es ist auch kein Gericht, dass man auf Restaurant-Karten findet«. Auch ein schlechter Ruf hafte der Stippgrütze noch aus jenen Zeiten an, als sie in Hausschlachtungen produziert wurde – oft mit hohem Fettanteil.

Drei Stunden kochte Roland Trettl, dann testete eine zehnköpfige Jury, die Dirk Timmerberg aus Bekannten und Kunden zusammenstellte, das Ergebnis. Auf Karten mussten sie von »gar nicht bis perfekt« zubereitet ankreuzen. Das Ergebnis der Bewertung wird Roland Trettl erst am Sonntag erfahren.

Dirk Timmerberg hat Freunde und die Jury zum Schauen der Sendung am Sonntag in das Restaurant »Esszimmer« eingeladen. »Wir sind schon gespannt, welche Szenen aus 15 Stunden Drehmaterial im 20-Minuten-Beitrag zu sehen sind.«

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