Fr., 22.01.2016

Landwirt bemerkte Schaden in Güllebehälter erst am Morgen – Umweltamt führt Untersuchugen durch Nach Gülle-Unfall: Umweltalarm an der Weser wieder aufgehoben

In Hille ist in der Nacht Gülle ausgelaufen.

In Hille ist in der Nacht Gülle ausgelaufen. Foto: Andreas Kokemoor.

Hille (WB). Auf einem Bauernhof in Hille-Rothenuffeln sind in der Nacht zu Freitag vermutlich mehrere tausend Liter Gülle aus einem Güllebehälter ausgelaufen. Der Landwirt hatte den Schaden laut Umweltamt des Kreises Minden-Lübbecke erst am frühen Morgen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Da neben dem Hof auch Ackerflächen betroffen sind und über einen Seitengraben auch der Weserzufluss Bastau betroffen sein könne, habe das Amt Umweltalarm ausgelöst. Dieser ist am frühen Nachmittag aber wieder aufhoben worden.

Als Sofortmaßnahme hatte der Landwirt laut Umweltamt zur Eindämmung der Gülle zwei Erdwälle aufgeschüttet. Einer dieser Wälle sei kurzzeitig gebrochen, dann aber wieder erneuert worden. Die zwischen den Wällen gestaute Gülle sei bereits abgepumpt worden.  Der Graben werde nun gespült.

Umweltamtsleiterin Dr. Beatrix Wallberg erklärte, dass mehrere Mitarbeiter auf der Unglücksstelle die Feuerwehr begleiteten und Maßnahmen zur Schadensminderung veranlassten. Ebenso würden an der Bastau Untersuchungen durchgeführt, um mögliche Belastungen festzustellen.

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