Sa., 14.01.2017

Oppenweher Feuerwehrgerätehaus wird erweitert – Übergabe im Oktober Spatenstich im Schnee

Ausgestattet mit Spaten haben sich Löschgruppenführer und Gemeindebrandmeister, Bürgermeister und Ratsmitglieder ans Werk für den symbolischen ersten Spatenstich zum Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Oppenwehe gemacht.

Ausgestattet mit Spaten haben sich Löschgruppenführer und Gemeindebrandmeister, Bürgermeister und Ratsmitglieder ans Werk für den symbolischen ersten Spatenstich zum Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses in Oppenwehe gemacht. Foto: Heidrun Mühlke

Von Heidrun Mühlke

Stemwede-Oppenwehe (WB). Lange hat die Oppenweher Löschgruppe in der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede auf den Startschuss zum Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses gewartet. Da konnte gestern Morgen auch eine weiße Schneedecke nicht vom symbolischen Spatenstich abhalten.

Die Fahrzeughalle der Löschgruppe, die im Jahr 1971 errichtet wurde, ist aufgrund der Tordurchfahrthöhe nicht geeignet zum Einstellen großer Feuerwehrfahrzeuge, wie dem Löschgruppenfahrzeug LF 24. »Es ist nicht möglich, aus der Halle heraus zu fahren, ohne mit dem Blaulicht das Tor zu berühren«, machten Löschgruppenführer Paul Melcher und sein Stellvertreter Dennis Melcher deutlich.

Außerdem würden in der zweizügigen Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses drei Fahrzeuge abgestellt. Erlaubt sei aber nur das Abstellen zweier Autos. Auch die Personenschutzausrüstung der Kameraden müsse – laut Brandschutzbedarfsplan – in einem separaten Raum untergebracht werden. »Die bauliche Situation des Feuerwehrgerätehauses begründet im Sinne des Arbeitsschutzes für die ehrenamtlichen Blauröcke der Wehr dringenden Handlungsbedarf«, machte Melcher deutlich.

Das Bestandsgebäude, also die Fahrzeughalle, steht nach dem geplanten Umbau den 38 aktiven Kameraden als Sozialtrakt zur Verfügung, der Anbau wird als Fahrzeughalle, Werkstatt und Trockenraum genutzt. Die Gebäudekosten beziffert die Gemeinde Stemwede auf bis zu 500 000 Euro.

Einen »ganz besonderen Tag« nannte Bürgermeister Kai Abruszat den gestrigen Termin des Baubeginns. Weitsicht, Geduld und Mut hätte es bis hierhin gebraucht. »Oppenwehe, als zweitgrößte Ortschaft Stemwedes ist ein wichtiger Standort für die Feuerwehr«, sagte der Verwaltungschef. Weitsichtig habe man entschieden, hier einen eigenen Standort zu platzieren. Geduld habe man aufgebracht, weil bereits 2009 erste Überlegungen zu einem Umbau angestellt wurden und schon Marilyn Monroe hatte es, laut Abruszat treffend formuliert. »Alles was zu besitzen sich lohnt, lohnt darauf zu warten.« Mut hätte man letztlich mit dem Datum bewiesen. »Freitag, der 13. im Schnee«, das hätte es in Stemwede wohl für einen Spatenstich auch noch nicht gegeben.

Der Erweiterungsbau, für den nun die Baumaßnahmen beginnen, soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Übergabe an die Löschgruppe ist Mitte Oktober angepeilt.

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