Do., 09.11.2017

Paderborner Theater spielt das Kinderstück »Robin Hood« Robin Hood räubert im Advent

Die Räuber Mitch (Dirk Stierand) und Robin Hood (Bernhard Schnepf) lassen sich von den Wärtern des Sheriffs (Patrick Depari, Stefanie Masnik, von links) nicht einschüchtern.

Die Räuber Mitch (Dirk Stierand) und Robin Hood (Bernhard Schnepf) lassen sich von den Wärtern des Sheriffs (Patrick Depari, Stefanie Masnik, von links) nicht einschüchtern. Foto: Tobias Kreft

Von Manfred Stienecke

Paderborn (WB). Für die weihnachtliche Vorfreude sorgt in diesem Jahr im Paderborner Theater eine Räuberbande. Das Kinderstück »Robin Hood« steht bis zum 21. Dezember auf dem Spielplan.

Mit einem von »mittelalterlicher« Musik begleiteten Bänkellied beginnt die bekannte Abenteuergeschichte um den guten Räuber Robin Hood und seine Bande, die »den Reichen nehmen und den Armen geben.« Auf der Drehbühne ziehen dabei die Bürger von Nottingham vor dem hübsch bemalten Bühnenvorhang vorüber, die unter dem Steuerwucher des Sheriffs leiden.

Die Textfassung von John von Düffel rückt vor allem die Themen Freundschaft und Nächstenliebe, Verantwortung und Gerechtigkeit kindgerecht in den Blickpunkt. Aus Mitleid mit der wirtschaftlich ausgepressten Landbevölkerung wird der zielsichere Bogenschütze Robin Hood (Bernhard Schnepf überzeugt als Sympathiefigur) zum Räuber, der seine Überfälle aber nie zum eigenen Vorteil plant. Um sich versammeln kann er so tapfere Mitstreiter wie den Müllerburschen Mitch (Dirk Stierand), das mutige Mädchen »Little John« (Sarah Finkel) und den kampfsporterfahrenen Klosterbruder Tack (Benjamin Muth).

Gastregisseurin Danielle Strahm lässt die spannende Geschichte um den Überfall auf die Kutsche des geizigen Kaufmanns, die auf die Räuberbande angesetzten Soldaten, den Wettkampf im Bogenschießen und nicht zuletzt die Liebesgeschichte zwischen Robin und Prinzessin Marian (Stefanie Masnik) in rund einem Dutzend locker aneinander gefügten und durch Lieder und Musik getakteten Szenen kurzweilig abrollen, so dass die Handlung stets im Fluss bleibt.

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