Do., 22.09.2016

Futsal: Memos Sözer ist begeistert vom Nationalteam – Münster bestreitet Manipulation Reger Austausch per Whatsapp

Hoffnungsfroh: Der Bielefelder Futsaler Memos Sözer (rechts) ist guter Dinge für einen Einsatz im DFB-Dress.

Hoffnungsfroh: Der Bielefelder Futsaler Memos Sözer (rechts) ist guter Dinge für einen Einsatz im DFB-Dress. Foto: Peter Unger

Von Philipp Bülter

Bielefeld (WB). »Ich habe viel gelernt und großen Spaß gehabt. Eine tolle Erfahrung. Ein paar der Jungs sind schon Kumpels geworden«, sagt Memos Sözer. Der Bielefelder Futsaler hat erneut einen Lehrgang mit der deutschen Nationalmannschaft bestritten.

In Duisburg-Wedau stießen auch einige Neulinge zur Mannschaft. Die Stimmung sei gut gewesen, berichtet der Spieler vom MCH Sennestadt. Auf seinem Handy habe er bereits eine Whatsapp-Gruppe namens »Nationalmannschaft«, in der sich die Spieler regelmäßig austauschen. »Natürlich ohne Trainer«, erzählt der 21-Jährige lachend. Nach dem kommenden Lehrgang (14. bis 16. Oktober in der Sportschule Hennef) stehen am 30. Oktober und 1. November jeweils gegen England die ersten Länderspiele der deutschen Futsal-Nationalmannschaft an. Sözer will unbedingt dabei sein: »Ich habe ein gutes Gefühl, sicher ist aber nichts.«

Gemeinsam mit dem Bielefelder weilten auch vier Akteure des UFC Münster in Duisburg. Spielertrainer Wendelin Kemper, der in der Nationalmannschaft als Co-Trainer mit Chefcoach Paul Schomann zusammenarbeitet, sowie die Spieler Christoph Rüschenpöhler, Eduard Nickel und Tim Baumer.

Münsteraner wehren sich

Am ersten Spieltag der Futsal-Regionalliga hatte der UFC Münster mit 3:2 gegen den MCH Sennestadt gewonnen, doch die Bielefelder hatten Protest gegen die Spielwertung eingelegt (wir berichteten). Der Unparteiische hatte einem Münsteraner offenbar zweimal die Gelbe Karte gezeigt, ohne diesen dann vom Platz zu stellen. Die Verbandspruchkammer beschäftigt sich mit diesem Fall, der Ausgang ist ungewiss.

Gegen die Behauptung, die Spielleitung des Gastgebers Münster hätte den Spielberichtsbogen dieser Partie manipuliert, indem sie Streichungen im Protokoll durchgeführt hätte, wehrt sich UFC-Spielertrainer Wendelin Kemper. »Wir haben uns nichts zuschulden kommen lassen und ein reines Gewissen. Die beiden Zeitnehmerinnen haben mir bestätigt, dass sie nichts gestrichen haben, und auch sonst hat das niemand von uns getan. Wir warten jetzt ab«, erklärt Kemper.

Yasin Kacar, 1. Vorsitzender und Trainerkollege von Sebastian Rauch beim MCH Sennestadt, verweist auf die ausstehende Nennung eines Termins zu dem Fall seitens der Verbandsspruchkammer. Kacar: »Ich will einfach nur, dass der Prozess sauber verläuft.«

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