Mi., 30.11.2016

Fußball: A-Kreisligist TuS Brake steht vor Topspiel in Senne plötzlich ohne Trainer da Güven Aydin wirft die Brocken hin

Güven Aydin will nicht mehr: Brakes Coach hat vor dem Topspiel in Senne seinen sofortigen Rücktritt erklärt.

Güven Aydin will nicht mehr: Brakes Coach hat vor dem Topspiel in Senne seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Foto: Peter Unger

Bielefeld (WB/den/pbü). Paukenschlag beim TuS Brake: Güven Aydin hat beim aktuellen Tabellendritten der Fußball-Kreisliga A das Handtuch geworfen und sein Traineramt trotz eines Vertrages bis 2018 mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt. »Es gab schon seit längerer Zeit Querelen zwischen dem Sportlichen Leiter und meiner Person«, sagte Aydin. »Leider sind immer wieder Baustellen aufgemacht worden, wo überhaupt gar keine waren.«

»Güven und ich sind beide Alphatiere«

Aydin, der bereits im fünften Jahr als Coach des TuS Brake aktiv war, hatte die Nordbielefelder aus der Kreisliga C bis in die Spitzengruppe des Kreisliga-Oberhauses geführt. »Es ist sehr schade um die Mannschaft. Die Entscheidung richtet sich auch nicht gegen die Jungs oder gegen den Verein an sich, aber wenn man es mit Personen zu tun hat, die immer wieder in meiner Arbeit dazwischenfunken, zerrt das an den Nerven«, erklärte der 42-Jährige weiter.

Aydins Groll richtet sich vornehmlich gegen Ulrich Quermann, Sportlicher Leiter des TuS. Er sei von der Rücktrittsentscheidung Aydins überrascht gewesen, »vor allem über den unglücklichen Zeitpunkt«, sagte Quermann gestern. »Güven und ich sind beide Alphatiere. Es stimmt, wir hatten unterschiedliche Auffassungen über die sportliche Ausrichtung der Mannschaft. Deshalb war unser Verhältnis in letzter Zeit auch nicht mehr ganz so glücklich«, erläuterte der Funktionär.

Gestritten habe man sich unter anderem über die Trainingsintensität in Brake. Quermann: »Ich wollte, auch aufgrund der sportlich so guten Lage, gerne durchsetzen, dass wir drei- anstatt zweimal trainieren, um so noch ein paar Prozentpunkte mehr aus der Mannschaft herauszukitzeln. Ich habe da ein wenig Druck gemacht. Das ging aber nie persönlich gegen Güven, sondern war immer im Sinne des Vereins.«

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 1. Dezember, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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