Do., 20.04.2017

Führungswechsel beim Hermannslauf – Topbesetzung am 30. April Im Vorstartzustand

Mehr als 7200 Läuferinnen, Läufer und Wanderer fiebern dem 46. hermannslauf am 30. April entgegen.

Mehr als 7200 Läuferinnen, Läufer und Wanderer fiebern dem 46. hermannslauf am 30. April entgegen. Foto: Oliver Schwabe

Von Hans Peter Tipp

Bielefeld (WB). Mit einem neuen Cheforganisator geht der Hermannslauf am 30. April in seine 46. Auflage. Der 29 Jahre alte Daniel Skakavac aus der Judo-Abteilung des ausrichtenden TSVE 1890 Bielefeld übernimmt den Posten von Christian Dopheide, der dieses Ehrenamt fünf Jahre ausfüllte.

Der Wechsel sei aus rein persönlichen Gründen erfolgt, sagte Skakavac, der mit Hermannlaufveteran Rudi Ostermann den bisherigen zweiten Mann an seiner Seite weiß. Für seinen Premieren-Hermann wünscht sich der Neue vor allem eines: »Dass alle gut ins Ziel kommen.« Skakavac: Wem ich dann den Siegerkranz umhänge, ist mir gleich. Es wird der Beste an diesem Tag sein. Das Wichtigste ist, dass ich mich mit dem Siegerkranz nicht hinlege.« Traditionell hängt der Hermannlauf-Chef dem Männersieger auf den letzten Metern den Lorbeerkranz um den Hals – und muss dazu dessen Tempo aufnehmen. Vielleicht ist es nach 31,1 Kilometern ja auch dieses Mal wieder das von Elias Sansar. Der Hermannslauf-Rekordsieger kann zu seinem zehnten Sieg rennen. Die Konkurrenz für den Seriensieger aus Detmold ist aber groß .

Daniel Skakavac Foto: Hans Peter Tipp

Ebenfalls dabei: der Vorjahreszweite Jan Kerkmann (TSVE), Stanley Kipkogei (SV Brackwede), letztes Jahr Vierter mit Luft nach oben, und dessen Teamkollege, der Vorjahressechste Adam Janicki, der beim Weihnachtscross in Borgholzhausen nach 16 Kilometern fast gleichauf mit Sansar war. Auch der Brakeler Michael Brand, die Bielefelder Hermannslauf-Veteranen Ole Krumsiek, Konrad und Robert Schulz sowie Tim Dally (TuS Deuz), der Sechste von 2015, der mit Jörg Heiner den DM-Vize von 2013 über 100 Kilometer mitbringt, stehen am Start.

Das Hochstift schickst seine Besten

Sogar das Hochstift, zuletzt in der Spitze überwiegend von Non-Stop-Ultra Brakel repräsentiert, schickt seine Besten. Robiel Weldemichael (Delbrück läuft) war jüngst über 20 Kilometer in Leiberg als Sieger gut drei Minuten vor Jan Kerkmann im Ziel. Sebastian Schär vom TSV Schloß Neuhaus führt aktuell im Hochstift-Cup – in der Zehn-Kilometer-Wertung. Mit Marcus Biehl und Ingmar Lund­ström starten auch zwei ehemalige Hermannslaufsieger mit kleinen Startnummern. Aus den Niederlanden kommt mit Jan Akkerman ein Geheimfavorit.

Bei den Frauen gibt es ein Wiedersehen der vier Erstplatzierten von 2016. Vorjahressiegerin Hilde Aders kommt ebenso wieder wie die -zweite Stephanie Fritzemeier (TSVE), die unter ihrer Bestzeit bleiben will. Mit Victoria Willcox-Heidner (Solbad Ravensberg) hat sich auch die Dritte nun zum Start entschlossen. Christin Kuhlgemeyer (Osnabrücker TB) war 2016 Vierter und 2010 Dritte. Melanie Genrich, die schon zweimal Vierte war, trainiert bei der SV Brackwede. Die Bielefelderin Maja Weiffen stand vor zwei Jahren als Zweite auf dem Podium. Das schaffte auch Anja Bitter (SC Melle) – vor sieben Jahren. Sie trägt dieses Mal ein Leibchen des Bielefelder Mädchenhauses, an den der Erlös des Mini-Hermanns geht.

Der Kinderlauf (350 Aktive) ist ebenso ausgebucht wie der große Hermann, für den 7239 Aktive gemeldet haben – darunter 95 Läufer der Lippischen Landeskirche als Botschafter für das Reformationsjubiläum.

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