Di., 12.09.2017

Westfalenpokal: VfB Fichte unterliegt Regionalligist SC Verl mit 0:4 Am Ende ausgekontert

Unterlegen: VfB-Kapitän Volkan Ünal im Duell mit dem Ex-Arminen Benjamin Kolodzig.

Unterlegen: VfB-Kapitän Volkan Ünal im Duell mit dem Ex-Arminen Benjamin Kolodzig. Foto: Thomas F. Starke

Von Arndt Wienböker

Bielefeld (WB). Regionalligist SC Verl erwies sich als eine Nummer zu groß: Fußball-Westfalenligist VfB Fichte scheiterte in der zweiten Runde des Westfalenpokals an dem zwei Klassen höher spielenden Gegner und ist nach dem 0:4 (0:1) aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

VfB-Trainer Mario Ermisch sprach nach den 90 Minuten an der Rußheide von einer »verdienten, aber auch unnötigen Niederlage. Wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben Verl zu viel spielen lassen.«

Nach einer Viertelstunde hätte der Außenseiter vor 200 Zuschauern sogar in Führung gehen können, aber SCV-Torwart Sebastian Lange klärte vor dem einschussbereiten Jannik Welkener. Danach konnte sich auch Fichte-Keeper Michael-Joel Arnolds zweimal auszeichnen (17., 19.). Ex-Armine Gianluca Marzullo hatte eine weitere Chance für die Gäste (20.). In der 33. Minute zappelte das Leder dann aber im Bielefelder Netz. Fabian Großeschallau verwertete eine Hereingabe von Muhovic – 0:1. »Das Tor war ein Geschenk. Ich hätte mal gerne gesehen, was passiert wäre, wenn wir mit einem 0:0 in die Pause gehen«, ärgerte sich Mario Ermisch.

So aber geriet der in der Liga noch sieglose Gast aus Verl auf die Siegerstraße. Der nach langer Verletzungspause zurückgekehrte Matthias Haeder sorgte kurz nach der Pause für das Glanzlicht des Abends, als er den Ball aus halblinker Position genau in den Winkel zirkelte – 0:2, ein schönes Tor (49.).

Jan Menne vergibt die Chance zum Anschlusstreffer

Doch Fichte gab nicht auf und suchte den Vorwärtsgang. Kapitän Volkan Ünal verzog einen Freistoß aus 25 Metern nur knapp (60). Eine Minute später die beste VfB-Chance: Nach Pass den eingewechselten Niklas Szeleschus marschierte Jan Menne am rechten Flügel auf und davon, schoss aber am langen Pfosten vorbei anstatt den mitgelaufenen Ünal zu bedienen. Ermisch: »Wenn wir da das 1:2 machen, wäre es vielleicht nochmal spannend geworden.«

Stattdessen wurde Fichte am Ende ausgekontert. Marzullo erhöhte mit einem Schuss aus 16 Metern auf 3:0 für Verl (64.). Nachdem Ünal per Kopf auch die letzte VfB-Chance vergeben hatte, setzte Verls Cellou Diallo den Schlusspunkt zum 0:4 (81.). »Wir wollten mitspielen und haben es unterm Strich auch ganz ordentlich gemacht, aber wir müssen weiter lernen«, meinte Mario Ermisch. Sein Pendant Guerino Capretti zeigte sich erleichtert: »Wir hatten immer die Spielkontrolle und haben es heute als Mannschaft super gemacht.«

VfB Ficht e: Arnolds – Paul, Helf, Ünal, Welkener (46. Szeleschus), Toure, Menne, Pyntja, Atasayar (63. Kaya), Ruske, Ars (46. Peker).

SC Verl: Lange – Kurt, Großeschallau, Haeder (60. Diallo), Schröder (82. Mikic), Choroba, Kolodzig, Stöckner, Marzullo, Sansar, Muhovic (74. Maier).

Tore: 0:1 Großeschallau (33.), 0:2 Haeder (49.), 0:3 Marzullo (64.), 0:4 Diallo (81.).

 

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