Sa., 07.10.2017

Handball-Oberliga: Wiedersehen mit Gregorz – TuS 97 in Hemer TSG erwartet Kampfspiel

Linkshänder Nils Prüßner möchte gegen Gevelsberg-Silschede seine Bilanz von bislang 17 Saisontoren ausbauen.

Linkshänder Nils Prüßner möchte gegen Gevelsberg-Silschede seine Bilanz von bislang 17 Saisontoren ausbauen. Foto: Bernhard Pierel

Bielefeld (WB/jm/wie). Die TSG A-H Bielefeld möchte ihren makellosen Saisonstart in der Handball-Oberliga im Heimspiel gegen die HSG Gevelsberg-Silschede weiter ausbauen (Samstag, 19 Uhr). Zeitgleich hat der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck die Chance, mit einem Sieg beim HSV Hemer »schwarze Zahlen« zu schreiben.

TSG will Respekt einflößen

»Das ist ein Heimspiel, und das müssen wir verkörpern und rüberbringen«, erwartet Trainer Michael Boy eine Respekt einflößende TSG, die von der ersten Minute an präsent ist. Nach einem erholsamen Wochenbeginn mit Spinning und Fitness geht sein Team gut vorbereitet in das Match. Der lange Prozess des Zusammenwachsens gedeiht. Das Zusammenspiel Torwart/Abwehr werde von Woche zu Woche besser, beobachtet Boy. Auch vorne hat er keine Sorgen, dass Mittelmann Marius Kastening und seine Nebenleute vor unlösbare Aufgaben gestellt werden können. »Wir hatten zuletzt gute Antworten auf Hemers 5:1-Deckung.« Gevelsberg-Silschede bevorzuge einen 6:0-Verbund – aber egal. Mit Tugenden wie Ausdauer, Durchschlagskraft und Cleverness will die TSG klar signalisieren, dass »es für keine Mannschaft leicht werden soll, überhaupt einen Punkt bei uns zu holen.«

Auswärtspunkte sollen her

Der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (4:4 Punkte) möchte nach dem 35:22-Heimsieg gegen Schlusslicht TuS Ferndorf II nachlegen und beim HSV Hemer die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren. »Das wird aber nicht einfach, auch wenn Hemer nicht so gut in die Saison gekommen ist«, sagt TuS 97-Trainer Eric Husemann. Der HSV 81 Hemer, in der Vorsaison noch als HTV Sundwig/Westig am Start, weist aktuell 3:5 Zähler auf und wird gegen den TuS 97 darauf aus sein, das Punktekonto auszugleichen. »Die haben einen starken Rückraum. Wir dürfen sie nicht ins Tempospiel kommen lassen«, betont Husemann, dem bis auf Kapitän Leon Ludwigs alle Mann zur Verfügung stehen. Jöllenbecks Sportlicher Leiter Thorsten »Moppel« Lehmeier spricht von einer »sehr schweren Aufgabe«, sieht den TuS 97 aber keineswegs chancenlos: »Wir haben bewiesen, dass wir mithalten können. In Hemer zu bestehen, ist zwar nicht einfach, aber möglich.«

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