Mo., 30.10.2017

2. Frauen-Bundesliga: DSC Arminia demontiert Aufsteiger Jahn Delmenhorst nach 0:1-Rückstand mit 5:1 Arminia: Gallig an die Tabellenspitze

Applaus vom Trainer: »5:1 zu gewinnen, ist eine Qualität«, sagte Markus Wuckel nach dem Arminia-Sieg in Delmenhorst – ohne wirklich zufrieden zu sein.

Applaus vom Trainer: »5:1 zu gewinnen, ist eine Qualität«, sagte Markus Wuckel nach dem Arminia-Sieg in Delmenhorst – ohne wirklich zufrieden zu sein. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jm). Die Frauenmannschaft des DSC Arminia hat am fünften Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga erstmals die Tabellenführung erklommen, punktgleich mit Turbine Potsdam II und FSV Gütersloh (alle 12). Der eigene 5:1 (3:1)-Auswärtsstreich bei Aufsteiger Jahn Delmenhorst wurde perfekt flankiert von den Niederlagen Güterslohs (0:2 gegen VfL Wolfsburg II) und des BV Cloppenburg (1:3 bei FF UFV Jena II).

Am Mittwochabend (19 Uhr, Schillerstraße) kann der DSC mit seinem fünften Dreier im Vorholspiel gegen Cloppenburg die Tabellenführung weiter ausbauen. Schon am Sonntag bekamen die Bielefelderinnen ihren Pokalgegner mitgeteilt: Stefan Effenberg loste dem DSC mit Turbine Potsdam eines der Aushängeschilder im deutschen Frauenfußball zu.

Trainer Markus Wuckel wirkte auch nach diesem 5:1 eher nachdenklich. »So ein Sieg hat schon Qualität. Aber wir sind uns einig, dass wir es noch besser können. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen. Selbstzufriedenheit birgt die Gefahr, nicht mehr gallig und gierig zu sein! Unser Anspruch ist, besseren Fußball zu bieten.« Gerade in der zweiten Halbzeit habe sein Team sich dem Niveau von Platz und Gegner angepasst.

Auf Grünheid ist Verlass

Auf Arminias Torjägerin vom Dienst ist seit Wochen einfach Verlass. Sie stellte im Düsternort-Stadion in der 14. Minute mit ihrem achten Saisontreffer den Ausgleich her und erzielte später auch per Elfmeter das 3:1 (36., Foul an Laura Liedmeier). Dazwischen besorgte Lena Schulte Arminias 2:1-Führung (20.). Sarah Grünheid erzielte ihre neun Treffer allesamt in den zurückliegenden drei Partien.

»Wir haben das Spiel zurecht gedreht, hatten aber auch diverse Chancen, die wir nicht reingemacht haben. Wir hätten mehr nachlegen können«, bemängelte Markus Wuckel die Effizienz und auch zu viele einfache Ballverluste. »Vor allem im Rückwärtsgang gingen zu viele Bälle verloren«, merkte 4:1-Schützin (62.) Laura Liedmeier an. Den 5:1-Schlusspunkt setzte Nina Lange (81.).

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