Mi., 08.11.2017

»Weltklasse 2018« in Jöllenbeck: Alle Halbfinalisten dieses Jahres haben zugesagt Die Top 4 sind wieder dabei

Hart umkämpft: Im Endspiel von »Weltklasse 2017« setzte sich SGS Essen gegen Fortuna Hjørring aus Dänemark durch.

Hart umkämpft: Im Endspiel von »Weltklasse 2017« setzte sich SGS Essen gegen Fortuna Hjørring aus Dänemark durch. Foto: Bernhard Pierel

Bielefeld (WB/wie). Der Titelverteidiger kommt wieder, der Finalist ebenso, und auch die dritt- und viertplatzierten Teams von 2017 werden dabei sein! Die Hälfte des Teilnehmerfeldes für »Weltklasse 2018«, dem 38. Internationalen Frauenfußball-Hallenturnier des TuS Jöllenbeck, steht fest.

Am 13./14. Januar 2018 werden erneut acht Teams in der Sporthalle Jöllenbeck um den Pokal der Sparkasse Bielefeld kämpfen. Angeführt wird das Feld von Titelverteidiger SGS Essen, dessen Vorgänger Fortuna Hjørring aus Dänemark, dem Vorjahresvierten Sparta Prag aus Tschechien und dem Turnier-Dauerbrenner Turbine Potsdam. Im Finale der diesjährigen Auflage hatte sich Bundesligist SGS Essen überraschend mit 5:3 nach Neunmeterschießen gegen Hjørring durchgesetzt.

»Wir werden auch im Januar 2018 ein topbesetztes Turnier präsentieren. Mit den Mannschaften, die bereits zugesagt haben, setzen wir auch ein Zeichen für Kontinuität«, freut sich Turnierdirektor Olaf Beugholt, die vier Halbfinalisten dieses Jahres erneut in Jöllenbeck begrüßen zu dürfen.

Der Auftritt von Sparta Prag wird 2018 auch durch die Tatsache interessant, dass sich die tschechische Nationalmannschaft in derselben WM-Qualifikationsgruppe befindet wie die Deutschen. Das Hinspiel in Prag endete 1:0 für die Truppe von Steffi Jones – dank eines unglücklichen Eigentores der Tschechinnen. Aktuell steht Sparta Prag im Achtelfinale der Champions League, hat es da mit dem schwedischen Meister Linköpings FC zu tun. Der dänische Pokalsieger und Vizemeister Fortuna Hjørring ist dagegen schon raus aus der europäischen Königsklasse. Die Däninnen schieden gegen den italienischen Meister Florenz aus, der nun auf den VfL Wolfsburg trifft.

Wolfsburg und Bayern sagen ab

Den amtierenden Deutschen Meister aus Wolfsburg hätten die Jöllenbecker auch gerne für ihr Hallenspektakel 2018 verpflichtet, aus terminlichen Gründen sagte der VfL jedoch ab. Gleiches gilt für die Damen des SC Freiburg und des FC Bayern, die generell keine Hallenturniere spielen. »Dafür stehen wir in Kontakt mit 1899 Hoffenheim«, erklärt Olaf Beugholt, der mit seinen Mitstreitern immer auf der Suche nach neuen Gesichtern für das Hallenevent im Bielefelder Norden ist. So haben die Organisatoren auch die Fühler ins Land des neuen Europameisters ausgestreckt. Beugholt: »Wir stehen in Gesprächen mit einigen holländischen Teams. Das ist nach dem überraschenden EM-Titel der Niederländerinnen natürlich sehr interessant.« Zudem geht der Blick nach Skandinavien; genauer gesagt nach Island und Schweden. »Wir wollen wieder vier deutsche und vier ausländische Teams ins Rennen schicken«, betont Olaf Beugholt.

Die diesjährigen Teilnehmer Bayer Leverkusen, SC Sand, KRC Genk (Belgien) und Herforder SV, der kurzfristig für Brøndby IF (Dänemark) eingesprungen war, spielen in den aktuellen Planungen keine Rolle – genauso wenig wie die Zweitligafrauen des DSC Arminia, die eine Teilnahme für 2017 abgelehnt hatten.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5272917?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2447933%2F2350436%2F2514639%2F