Mi., 21.09.2016

Hohes Ergebnis nach Verlängerung täuscht – Mehrmals droht Abbruch FCG blamiert sich trotz 8:3

Doppeltorschütze Muhammed Bulut (Mitte) und der FCG ziehen am Mittwoch erst in der Verlängerung ins Kreispokal-Viertelfinale ein. Das Ergebnis von 8:3 täuscht. Die Assyrer Gütersloh, hier Oluwafanmi Ebiesuwa (links) und Sargon Bulun, führen zwischenzeitlich sogar 3:1.

Doppeltorschütze Muhammed Bulut (Mitte) und der FCG ziehen am Mittwoch erst in der Verlängerung ins Kreispokal-Viertelfinale ein. Das Ergebnis von 8:3 täuscht. Die Assyrer Gütersloh, hier Oluwafanmi Ebiesuwa (links) und Sargon Bulun, führen zwischenzeitlich sogar 3:1.

Von Christian Bröder        

Gütersloh-Blankenhagen (WB). Ein blaues Auge ist nicht genug: Der FC Gütersloh ist am Mittwochabend im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals nur um Haaresbreite einer Demütigung entkommen. Beim vier Klassen tieferen A-Liga-Aufsteiger Assyrer Gütersloh liegt der Oberligist bereits mit 1:3 hinten, ehe Lars Schröder mit seinem Tor (90.) die Verlängerung eines hoch emotional geführten Spiels erzwingt. In der setzt sich der Favorit schließlich mit 8:3 durch.

Fatmir Vata, der einigen Akteuren der zweiten Garde eine Chance geben will, wird enttäuscht. Der FCG-Trainer findet nach dem Abpfiff trotz des Viertelfinal-Einzugs klare Worte: »Wir haben hier Glück, dass der Gegner nur ein Kreisligist ist, bei dem am Ende die Kräfte nicht gereicht haben. Respekt für die Leistung der Assyrer! Wir haben die Aufgabe nicht ernst genug genommen. Das Ergebnis täuscht. Drei bis vier Leute von uns – ich nenne keine Namen – haben sich heute rausgepielt.« Rumms! Das hat gesessen. Mindestens genauso erzürnt den Ex-Profi die Tatsache, dass der Begegnung auf dem Kunstrasen in Blankenhagen gestern Abend mehrmals der Abbruch droht.

Die wenigen Ordner können den Mob kaum zur Räson bringen

Nachdem der krasse Außenseiter von Ex-Gütersloher Matthias Gök, dem per 15-Meter-Bogenlampe das 1:0 (29.) glückt, plötzlich binnen drei Minuten 3:1 in Front liegt, laufen derartig viele der 300 Zuschauer auf den Platz, dass Schiedsrichter Thorsten Zwick gegenüber Assyrer-Kapitän Sören Singendonk eine vorzeitige Beendigung erwägt. Noch schlimmer: Nach zuvor einer Rudelbildung stürmen im Nachgang eines rüden Fouls an Gök (75.) erneut Zuschauer, Spieler und Offizielle aufeinander zu. Übeltäter Bulut (FCG) und Sargon Bulun (Assyrer) würgen sich gar. Die wenigen Ordner können den Mob kaum zur Räson bringen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 22. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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