Do., 12.01.2017

Verbandsliga: Fast alle Spieler bleiben ligaunabhängig – Derby in Harsewinkel HSG Gütersloh stellt die Weichen

HSG-Trainer Uwe Walter (links) und Matthias Kollenberg haben eine langfristige Zusammenarbeit geplant.

HSG-Trainer Uwe Walter (links) und Matthias Kollenberg haben eine langfristige Zusammenarbeit geplant. Foto: Carsten Borgmeier

Von Christian Bröder

Kreis Gütersloh (WB). Böse Zungen sprechen offen von einer Abschiedstournee, die für Handball-Verbandsligist HSG Gütersloh am Samstag (18 Uhr) bei der TSG Harsewinkel beginnt. »Aber wer weiß, vielleicht würde uns ein Derbysieg ja den Drive geben, um noch etwas starten zu können«, sagt Matthias Kollenberg, Sportlicher Leiter der Schwarz-Gelben. Er forciert dieser Tage die Personalplanungen beim Schlusslicht und hat Positives zu vermelden.

Neun Akteure des aktuellen Zwölf-Mann-Kaders haben bereits fest für die Spielzeit 2017/18 zugesagt. »Und zwar ligaunabhängig«, wie Kollenberg anmerkt. Sein Sohn Max würde demnach schlimmstenfalls ebenso den Weg in die Landesliga mit antreten, wie Eugen Rogalski, Fabian Diekmann, Alexander Hark, Jonas Wibbel, Julian Schicht, Colin Pepperkorn, Dejan Skoric und Jonas Maletzki.

Tendenz: Uwe Walter macht 2017/18 als Trainer weiter

Im Fall von Niklas Schulze will man die Entwicklung nach seiner Verletzung (Kreuzbandriss) abwarten. Bei Mirko Torbrügge steht die Entscheidung noch aufgrund seines dualen Studiums aus. »Ihm stellt sich die Frage, ob er leistungsmäßig weiter spielen und den Aufwand betreiben kann«, so Kollenberg, der nach überstandenem Magen-Darm-Infekt in den kommenden Tagen noch mit Justus Giersch, Matthias Kracht sowie drei externen Kandidaten sprechen möchte. »Spätestens in zwei Wochen wollen wir den Kader stehen haben«, sagt Kollenberg. Auch die Zusammenarbeit mit Trainer Uwe Walter (60) soll vor einer Fortsetzung stehen. »Fakt ist, wir wollen das längerfristig machen und es sieht alles danach aus«, bestätigt Kollenberg.

Dass beim Schlusslicht auch alles nach Abstieg ausschaut, will der Sportliche Leiter nicht verhehlen. »Natürlich sind wir realistisch genug zu wissen, dass es vielleicht schon vorbei ist, wenn wir nicht gewinnen. Wir müssten dann ja ungefähr 18 Punkte holen. Und das ist utopisch angesichts der Tatsache, dass wir bis jetzt nur einen Sieg aus zwölf Spielen geholt haben. Aber ein kleiner Funke Hoffnung bleibt«, so Kollenberg.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag, 13. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh .

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4555860?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2447933%2F2352973%2F2514636%2F