Mo., 03.07.2017

Elias Sansar und Ilona Pfeiffer sind bei der 19. Isselhorster Nacht nicht zu stoppen Die Serien-Sieger schlagen wieder zu

Startschuss zum Hauptlauf über 9200 Meter bei der 19. Isselhorster Nacht. Die späteren Sieger, Elias Sansar und Ilona Pfeiffer, haben sich sofort aussichtsreich in der Mitte platziert.

Startschuss zum Hauptlauf über 9200 Meter bei der 19. Isselhorster Nacht. Die späteren Sieger, Elias Sansar und Ilona Pfeiffer, haben sich sofort aussichtsreich in der Mitte platziert. Foto: Nieländer

Von Markus Nieländer

Gütersloh-Isselhorst (WB). Die Vorjahressieger waren auch bei der 19. Isselhorster Nacht die Schnellsten. Der zehnfache Hermannslauf-Sieger Elias Sansar (29:05 Minuten, LG Lage-Detmold) siegte zum dritten Mal in Serie. Ilona Pfeiffer (35:19, LC Solbad Ravensberg) sicherte sich mit ihrem siebten Sieg in Isselhorst auch die Gesamtwertung im Volksbanken-Night-Cup.

Mehrere tausend Zuschauer sowie zahlreiche Nachbarschafts-Partys entlang der Strecke, Fackeln und Kerzenlicht sowie die bereits während des Laufs begonnene After-Race-Party bei Felix Krull sorgten für eine tolle Stimmung bei der Isselhorster Nacht, die 1317 Läufer und Inliner sichtlich genossen. »Für mich ist die Isselhorster Nacht immer eine Reise Wert«, erklärte der Drittplatzierte Andreas Beulertz. Daniel Büteröwe, Spitzenspieler des Badminton-Verbandsligisten TV Verl, war sich sicher: »Für mich ist die Isselhorster Nacht der beste Lauf in der Region.«

Auch für Elias Sansar, der als zweiter Läufer dreimal in Serie gewinnen konnte, war die Stimmung an der Strecke Motivation genug, um sich noch einmal richtig zu quälen. Seit dem Hermannslaufsieg hatte Sansar durchtrainiert und vor einer Woche den Marathon in Lönningen in flotten 2:35 Stunden gewonnen. »Meine Muskulatur fühlte sich schwach an und mir war klar, dass ich nicht die Zeit des Vorjahres laufen kann. Ich wollte aber nicht langsam laufen. Man muss den Zuschauern auch was bieten, sie haben mich so angefeuert und motiviert«, sagte Sansar nach seinem souveränen Start-Ziel-Sieg mit fast einer Minute Vorsprung auf Hendrik Pohle (29:53). Der Mittelstreckler des SV Brackwede lieferte sich mit dem Drittplatzierten Andreas Beulertz (30:04, Marathon-Club Menden) einen packenden Zweikampf. In der zweiten Runde schloss der 31-jährige Beulertz auf und lief schnell einen kleinen Vorsprung heraus, doch in der Schlussrunde konterte Pohle. »Da hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich wusste, mit einer 3:05 Minuten für den Schlusskilometer habe ich noch eine Chance«, sagte der 28-jährige Brackweder.

Bei den Frauen war die Entscheidung ebenso schnell gefallen wie bei den Männern. Mit einem forschen Anfangstempo sorgte Vorjahressiegerin Ilona Pfeiffer (35:19) von Beginn an für klare Verhältnisse. »Es war alles super und ich konnte in meinem Wohlfühltempo laufen. Mir war es wichtig den Sieg im Night-Cup mit einem Sieg klar zu machen«, erklärte die 41-jährige frühere Deutsche Marathon-Meisterin. Auf den zweiten Platz lief die 50-jährige Wiedenbrückerin Maria Horn-Lübbert. »Ich habe mich fit gefühlt und versucht, schnell anzulaufen. Das hat geklappt und für mich war es eine super Zeit«, freute sich die Läuferin der LG Burg Wiedenbrück über ihre 37:44 Minuten.

»Endlich hat es geklappt. In Dortmund habe ich früher schon einige Läufe gewonnen, aber im Kreis Gütersloh war es der erste Sieg«, freute sich der frühere Spitzen-Jockey Kevin Gately nach seinem Erfolg im Jedermannlauf über 4,2 km. An Position drei laufend hatte der 27-jährige Pferdewirt auf seine Chance gewartet. »Als ich in der zweiten Runde gemerkt habe, dass die anderen tief atmen, habe ich das Tempo verschärft und einige Intervalle gelaufen«, schilderte Gately die Entscheidung auf den letzten eineinhalb Kilometern. Auf Platz zwei lief der lange führende Ferhad Sino (13:32, DJK Gütersloh) vor dem Verler Triathleten David Smyrek (13:41, TriSport Team TV Verl). »Ich hatte eine harte Trainingswoche«, erklärte Sino, weshalb er nicht mit Gately mitgehen konnte.

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