Fr., 10.11.2017

TSG empfängt heute Abend Hüllhorst – TV Verl zum Kellerduell nach Porta Westfalica Heißes Frittenfett schnell abkühlen

Der TV Verl bangt um den Einsatz von Alexander Wiese, den Anzeichen eines Fersensporns am Fuß plagen.

Der TV Verl bangt um den Einsatz von Alexander Wiese, den Anzeichen eines Fersensporns am Fuß plagen. Foto: Wolfgang Wotke

Von Dirk Heidemann

Kreis Gütersloh (WB). Der Lichterabend wird Harsewinkel am heutigen Freitag wieder in ganz besondere Farben tauchen. Wenn das Licht in der Sporthalle angeht, hofft Handball-Verbandsligist TSG trotz der kulturellen Konkurrenz auf 350 Zuschauer. Im Heimspiel gegen die HSG Hüllhorst werden ab 20 Uhr die Weichen für den weiteren Hinrundenverlauf gestellt. »10:6 Punkte sehen besser aus als 8:8«, muss es laut Spielertrainer Manuel Mühlbrandt der Anspruch sein, den nächsten Schritt zu gehen.

Außerhalb des Hallenparketts hat die TSG diesen bereits gemacht und am vergangenen Wochenende Sponsorenpflege betrieben. Mehrere Fotoshootings standen auf dem Programm, eine willkommene Abwechslung während der Herbstferienpause. Mit Hüllhorst (Rang neun/6:8 Punkte) erwartet die Harsewinkeler ein Gegner, der über die absolute mannschaftliche Geschlossenheit kommen wird. »Lars Halstenberg stellt seine Jungs immer so ein, dass sie heiß wie Frittenfett sind. Unsere Aufgabe muss es sein, sie sofort abzukühlen«, hofft »Mühle«, dass sein Team endlich einmal von Beginn an mit einer konsequenten Chancenverwertung aufwarten wird. Denn zu selten konnte die TSG in der Vergangenheit einmal eine Partie mit einer Führung im Rücken gestalten, besonders in der ersten Hälfte lief man meist einem Rückstand hinterher.

Bis auf die bekannten Ausfälle Marius Pelkmann (Mittelfußbruch) sowie Luca Aperdannier (Studium in Kassel) kann die TSG personell aus dem Vollen schöpfen. »Wir sind nicht unzufrieden mit unserer Situation, zumal wir zu Beginn ja vier Auswärtsspiele am Stück hatten. Die Wochen bis Weihnachten werden zeigen, wo wir uns in der Tabelle eingliedern können«, sagt Manuel Mühlbrandt.

TV Verl

Nach der geplatzten Verpflichtung von Justus Giersch (wir berichteten exklusiv) geht der TV Verl am Sonntagabend ohne Verstärkung in das Kellerduell der Handball-Verbandsliga. Beim Tabellenschlusslicht HSG Porta Westfalica (0:12 Punkte) ist für den Vorletzten (3:11) laut Sören Hohelüchter ein Sieg Pflicht. »Wir sind nicht in der Position zu sagen, dass wir in der Rückrunde die Mannschaften schlagen werden, gegen die wir bislang verloren haben. Also heißt es den Arsch zusammenzukneifen und zu realisieren, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Und dafür brauchen wir die zwei Punkte in Porta«, sagt der Spielertrainer. Hohelüchter hat seine Zerrung aus dem Spiel gegen Spitzenreiter LIT Tribe Germania II, in dem sich seine Mannschaft vor der Herbstferienpause beim 28:28 stark präsentierte, auskuriert und hat gestern erstmals wieder einen Ball in die Hand genommen.

Über Probleme mit dem Fuß klagen Alexander Busche und Alexander Wiese, bei beiden gibt es Anzeichen eines Fersensporns. Lars Jogereit ist nach seinem Bänderriss noch nicht fit, die Langzeitverletzten Thomas Fröbel und Thilo Vogler fehlen ohnehin. »Obwohl die Lage ernst ist, sollten wir am Sonntag eine gewisse Lockerheit bewahren. Wir müssen unsere Situationen im Angriff gut vorbereiten, um zu legitimen Abschlüssen zu kommen«, sagt Sören Hohelüchter.

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