Mi., 30.11.2016

Rekordsieger Sansar vorm 17. Start beim Christkindllauf Wiedenbrück »Es kommt mir vor wie gestern«

Startet am Freitag zum 17. Mal in Wiedenbrück: Elias Sansar (Mitte, gelbes Trikot) hat den Christkindllauf schon neun Mal gewonnen. Im Vorjahr siegte Eyob Solomon (links, Nr. 1419) vor Robiel Weldemichael (3. von links). Stanley Kipkogei (rechts) wurde Vierter.

Startet am Freitag zum 17. Mal in Wiedenbrück: Elias Sansar (Mitte, gelbes Trikot) hat den Christkindllauf schon neun Mal gewonnen. Im Vorjahr siegte Eyob Solomon (links, Nr. 1419) vor Robiel Weldemichael (3. von links). Stanley Kipkogei (rechts) wurde Vierter. Foto: Nieländer

Von Christian Bröder

Rheda-Wiedenbrück (WB). Er ist einer von denen, die den Wiedenbrücker Christkindllauf längst kennen müssten, wie ihre eigene Westentasche: Elias Sansar nimmt am Freitag bereits zum 17. Mal teil. Der 36-jährige Detmolder ist der Rekordsieger: Neun Mal ist er zwischen 2001 bis 2009 als Erster über die Ziellinie gerannt. Für zehn Siege hält die veranstaltende LG Burg eine Sonderprämie bereit.

»Ob ich dafür in Frage komme, weiß man nicht: Früher war ich noch frischer. Bei meinem ersten Sieg bin ich knapp unter 32 Minuten gelaufen – es kommt mir vor, als ob es gestern war«, sagt Sansar, dessen persönliche Bestzeit bei 30:30 Minuten aus dem Jahr 2002 liegt. Mittlerweile würden viele eingewanderte Afrikaner den Christkindllauf dominieren, so der Altmeister von der LG Lage Detmold Bad Salzuflen.

Vorjahressieger Solomon fehlte in Salzkotten verletzt

Einer von ihnen ist Vorjahressieger Eyob Solomon, ein 23-jähriger Flüchtling aus Eritrea, der für die SG Wenden läuft. »Er lässt doch gefühlt keinen Straßenlauf aus und nimmt manchmal drei Läufe an einem Wochenende mit«, sagt Sansar über einen der Favoriten. Sein Erscheinen ist fraglich: Solomon hat zwar während des Halbmarathons in Gütersloh noch mündlich zugesagt, fehlte aber Mitte November bei den Crossmeisterschaften in Salzkotten aufgrund einer Verletzung.

Zur Top-Besetzung beim Klassiker zählt für Elias Sansar aber auch Robiel Weldemichael (Delbrück läuft), der Anfang November die anspruchsvollen zehn Kilometer des Paderborner Martinslaufs in eindrucksvollen 31:14 Minuten bewältig hat. Der 24-jährige Paderborner geht am Freitagabend um 19 Uhr im Start- und Zielbereich an der Lange Straße (Höhe Ratskeller) mit der Nummer 113 ins Rennen. »Er ist einer, der eine Zeit unter 30 laufen kann.« Derweil dürfte Streckenrekordler Amanal Petros aus Bielefeld, der im Jahr 2014 in 30:18 Minuten gewonnen hat, nicht dabei sein. Der gebürtige Äthiopier will am 11. Dezember bei den Cross-Europameisterschaften in Chia (Italien) Edelmetall holen. »So etwas geht natürlich vor«, sagt Sansar.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 1. Dezember, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

 

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