Di., 12.09.2017

Westdeutscher Verband schließt Basketballverein aus Rheda-Wiedenbrück vom Spielbetrieb aus Die Mustangs haben abgedankt

Rauswurf statt Flug zum Korb: Die Westfalen Mustangs dürfen in der Saison 2017/2018 mit ihrer 1. Mannschaft nicht am Spielbetrieb in der 1. Regionalliga teilnehmen.

Rauswurf statt Flug zum Korb: Die Westfalen Mustangs dürfen in der Saison 2017/2018 mit ihrer 1. Mannschaft nicht am Spielbetrieb in der 1. Regionalliga teilnehmen. Foto: David Inderlied

Von Christian Bröder

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Das war es – zumindest in sportlicher Hinsicht! Noch vor dem Anwurf der Saison 2017/2018 stehen die Westfalen Mustangs in der 1. Basketball-Regionalliga als erster Absteiger fest. Der Westdeutsche Verband (WBV) hat vor dem Saisonstart am Wochenende dementsprechend Klarheit geschaffen und den Klub auf den letzten Tabellenplatz gesetzt.

Raus! Die Mustangs haben abgedankt und dürfen nicht am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen. »Wir mussten mit dem Ausschluss reagieren. Allein, um den anderen Vereinen vor dem Saisonstart in Kürze Sicherheit zu verschaffen. Unser Vizepräsident Lothar Drewniok wird die Klubs jetzt anschreiben«, erklärte WBV-Präsident Uwe Plonka (61) am Dienstag dem WESTFALEN-BLATT.

Verantwortliche lassen WBV-Ultimatum ohne Reaktion verstreichen

Hintergrund: Die Verantwortlichen des Aufsteigers aus Rheda-Wiedenbrück, gegen den mehrere zivilgerichtliche Verfahren laufen, haben das am Montagmittag um zwölf Uhr endende Ultimatum des WBV reaktionslos verstreichen lassen. Der in Duisburg ansässige Verband hatte die Mustangs zuvor dazu aufgefordert, hinsichtlich des Saisonstarts am Wochenende die Möglichkeit der Bezahlung von Schiedsrichtern, eine Spielerliste und eine Halle als Austragungsort für Spiele nachzuweisen.

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Das ist ein deutschlandweit einmaliger Fall

Uwe Plonka

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Keine Reaktion! »Das heißt für uns, dass keine Mannschaft und keine Halle vorhanden sind – und deshalb werden wir die Mustangs auf den 14. Tabellenplatz setzen«, so Plonka. Dass die Verantwortlichen des Basketballklubs generell abgetaucht sind, ist für den Hagener »ein deutschlandweit einmaliger Fall«, der nun in sein vorletztes Kapitel gehe.

Auch ein Mitglieds-Auschluss steht weiter im Raum

Auch ein Ausschluss als Mitglied des Westdeutschen Verbands, bei dem die Mustangs einen hohen dreistelligen Betrag an Außenständen haben sollen, steht weiter im Raum, denn parallel will Plonka weiter klären, ob eine Gemeinnützigkeit vorhanden ist. Vom Ausschluss ist die 2. Mannschaft in der Bezirksliga übrigens nicht betroffen. Sie allerdings aufgrund der unbezahlten Forderungen des Gesamtvereins beim WBV gesperrt.

Der Verein Westfalen Mustangs hat hingegen auch im Fall seiner vier Ex-Spieler, die aufgrund ausstehender Gehaltszahlungen Versäumnisurteile in Höhe von 31 325 Euro erwirkt haben, eine Frist verstreichen lassen...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 13. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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